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Corona-Party mit 50 Gästen läuft in Germering - Leute gegenüber Polizei uneinsichtig

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Solche Menschenmengen sind unter Strafe verboten (Symbolbild). 50 junge Leute in Germering nahmen das nicht so ernst.
Solche Menschenmengen sind unter Strafe verboten (Symbolbild). 50 junge Leute in Germering nahmen das nicht so ernst. © picture alliance / Henrik Josef / Henrik Josef Boerger

Die Germeringer Polizei hat am Donnerstagabend eine Corona-Party mit rund 50 jungen Leuten aufgelöst. Einige verstanden das gar nicht.

Germering - Eine Corona-Party rief in Germering die Polizei auf den Plan. Sechs wurden vorübergehend festgenommen und müssen mit einer Anzeige rechnen. Der Rest der Party-Gemeinde konnte unerkannt entkommen. Die zwischen 18 und 22 Jahre alten Mädchen und Burschen hatten sich laut Polizeisprecher Andreas Ruch gegen 21 Uhr bei einem Mitnahme-Pizza-Händler vor der Stadthalle mit Essen und Getränken versorgt. 

Corona-Party mit 50 Leuten in Germering - Polizei baff

So ausgestattet zogen sie dann zu einem großen Parkplatz vor einem Discounter in der Nähe des Bahnhofs. Anwohner hörten den Lärm und verständigten die Polizei. Beim Eintreffen der Streifenwagen vor Ort flüchtete ein Großteil der Partygänger. Eine Frau und vier Männer aus Germering sowie eine Münchnerin, mit 22 Jahren die Älteste, konnten festgehalten werden. 

Die jungen Leute verhielten sich laut Polizeisprecher Ruch absolut uneinsichtig gegenüber der Tatsache, dass solche Personenansammlungen wegen Ansteckungsgefahr verboten sind. Ein junger Bursche musste sogar zur Inspektion gebracht werden, weil er sich weigerte, seine Identität bekannt zugeben – er wurde später von seinem Vater abgeholt.

Es ist nicht die erste Corona-Party im Landkreis Fürstenfeldbruck. Einige Jugendliche am Mammendorfer See feierten nun aber eine Corona-Party - und nicht nur das. Doch nicht nur München ist betroffen. Auch in Berlin musste die Polizei bei illegalen Corona-Partys eingreifen - und die Situation eskalierte.

Am Bergfeldsee in Poing feierten 100 Menschen lautstark. Die Polizei war nahezu machtlos.

In ganz Bayern herrscht vom 21. März bis zum 3. April eine Ausgangsbeschränkung - damit ist der Freistaat Vorreiter für andere Bundesländer.

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