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Einsatzkräfte und Helfer mit den Tieren.

Kurz vor der A99

Crash auf der B2 bei Germering: Drei Verletzte und vier zu betreuende Hunde

Bei einem Unfall am Donnerstag auf der B2 bei Germering sind drei Personen verletzt worden. Die Feuerwehr Germering war vor Ort - und musste sich nicht nur um Menschen kümmern.  Dabei wurde den Rettungskräften unerwartete Hilfe zu Teil.

Germering - An dem Unfall auf der B2 kurz vor der A99 waren drei Autos beteiligt. Sie waren aufeinander aufgefahren. Zwei leicht verletzte Personen hatten ihre Fahrzeuge bereits verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Eine Frau saß noch im Wagen. Wegen ihrer Verletzungen erwogen die Einsatzkräfte, sie achsengerecht (also die  Wirbelsäule schonend) zu retten. Der Notarzt entschied sich aber dann, die Frau selbständig aussteigen zu lassen. Eine Feuerwehrfrau betreute außerdem eine Zeugin. 

Die B2 war zwischen dem Hagebau-Markt und der A99 komplette gesperrt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

 Herausforderung für die Feuerwehr: in dem Auto mit der verletzten Person befanden sich auch noch vier Hunde. Feuerwehrkräfte befreiten sie aus dem Wagen und betreuten sie. „Erfreulicherweise erklärten sich zwei Ersthelfer bereit die Betreuung der Vierbeiner zu übernehmen, was uns extrem entlastete“, berichtet die Feuerwehr Germering. Die Hunde seien die ganze Zeit über sehr brav gewesen und schienen vom Geschehen wenig beeindruckt. 

Autofahrer wenden und behindern Feuerwehr

Trotz intensiver Suche habe es sich als schwierig erwiesen, kurzfristig eine Unterbringung für die Hunde zu finden. Die beiden Ersthelfer, ein Vater und seine Tochter, erklärten sich spontan bereit, die Hunde mit zu sich zu nehmen und auf sie aufzupassen. Die Feuerwehr bedankt sich herzlich für diese Hilfe. Die Zusammenarbeit der Rettungskräfte habe wieder hervorragend geklappt. Kurios sei es gewesen, dass die Berufsfeuerwehr München nur wenige hundert Meter weiter einen Verkehrsunfall an der Ampel A99 abarbeiten musste und die Kameraden Zeugen eines Auffahrunfalls im Rückstau wurden, berichtet die Feuerwehr, die auch erwähnt, dass im Rückstau wieder mehrere Fahrzeuge gewendet hätten. Sie blockierten mit ihren Manövern die Anfahrt der Feuerwehr massiv. Mindestens ein Verkehrsteilnehmer wurde daher angezeigt. (st)

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