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Die Modernisierung der alten Kaserne steht auf der Vorhabensliste für die Städtebauförderung ganz oben. 

Städtebauförderung

Dafür will die Stadt Geld vom Staat

Die Stadt hat dem Freistaat die nächsten Projekte gemeldet, die sie im Rahmen der Städtebauförderung angehen will. Erstmals mit dabei ist der Bau einer Toilette am Bahnhofsplatz.

Germering – Im Jahr 2013 ist die Stadt ins Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Zentren“ aufgenommen worden. Damit verbunden sind nicht unerhebliche Zuschüsse durch die Regierung von Oberbayern – allerdings müssen dabei Jahr für Jahr konkrete Maßnahmen gemeldet werden, die zur Durchführung anstehen. Der Stadtrat hat dies jetzt in seiner jüngsten Sitzung getan.

Dabei sind wesentliche Punkte der aktuellen Wunschliste identisch mit der des Vorjahres. Grund: Die beantragten Vorhaben „Modernisierung der ehemaligen Kaserne“, „Volksfestplatz (Untersuchung auf Altlasten und künftige Nutzungsmöglichkeiten)“, „Gesamtkonzept Barrierefreiheit“ und „Kommunales Fassaden-Förderprogramm“ sind ins nächste Jahr verschoben worden.

Die einzige Maßnahme, für die im laufenden Jahr die geflossenen Fördergelder ausgeschöpft wurden, ist das Stadtmarketing.

Neu auf der Vorhabensliste für das Jahr 2018 steht unter anderem der Bau einer öffentlichen Toilette am S-Bahnhof. Auch so etwas wird Stadtbaumeister Jürgen Thum zufolge von der Städtebauförderung finanziell bezuschusst. Ebenfalls neu ist das Projekt „Beschilderung Innenstadt“, das Fußgängern die Orientierung im Zentrum erleichtern soll.

Am Ende der Liste steht wie schon im Vorjahr das „Kommunale Fassadenförderprogramm“. Damit können private Hausbesitzer im Zentrum gefördert werden, die ihre Fassade dem aktuellen Ortsbild anpassen wollen.

Die Stadt hat auch eine Reihung von Vorhaben eingereicht, die in den Jahren bis 2021 auf der Tagesordnung stehen sollen. Auf dieser Liste steht unter anderem eine Sanierung des Mehrgenerationenhauses Zenja.

Eine ebenfalls im Raum stehende Umgestaltung der Bahnunterführung im Zentrum ist schon vor einem Jahr auf 2020 verschoben worden. Die Stadt will erst abwarten, welche Ergebnisse die Planungen zum Stadthallenvorplatz und zum Bahnhofsareal bringen. Deren Neugestaltung soll in zwei Jahren beginnen.

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