Die Becken sind mit Wasser gefüllt, jetzt fehlen nur noch die Besucher: Am Samstag wird das Freibad geöffnet.	fotos: Peter weber
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Die Becken sind mit Wasser gefüllt, jetzt fehlen nur noch die Besucher: Am Samstag wird das Freibad geöffnet.

Germering

Das Freibad wartet auf die ersten Gäste

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Das Freibad startet in die zweite Corona-Saison. Am Samstag , 29. Mai, werden die Türen um 9 Uhr erstmals wieder geöffnet – obwohl noch eine neue Attraktion des umgestalteten Kleinkinderbereichs fehlt.

Germering – Wenn das Freibad am Samstag öffnet, ist für viele Familien zumindest die zweite Hälfte der Pfingstferien gerettet – vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Denn dann dürfen sich täglich wieder bis zu 1800 Besucher in den Becken und auf den Liegewiesen tummeln. Die Umstände sind fast genauso wie im Vorjahr. Eine vorherige Online-Anmeldung oder gar ein Online-Kartenkauf ist nicht notwendig, erklärt die stellvertretende Bäderleiterin Edeltraud Felser: „Wir machen es so wie viele Ladengeschäfte: Besuche werden vor Ort angemeldet.“ Ein Negativ-Test ist mittlerweile auch nicht mehr notwendig, weil die Inzidenz im Landkreis stabil unter 100, mittlerweile sogar unter 50 liegt.

Maskenpflicht

Gegenüber dem Vorjahr gibt es nur zwei wesentliche Änderungen: Beim Warten auf den Plätzen vor dem Freibad und im gesamten Umkleide- und Sanitärbereich besteht für alle über 15-Jährigen FFP-2-Maskenpflicht. Außerdem ist der Ein- und Ausgangsbereich umgestaltet worden: Wer das Bad verlässt, hat jetzt eine eigene, größere Spur als früher. Der Austritt wird von einem Zähler registriert, sodass immer klar ist, wie viele Besucher gerade im Bad sind. Bäderleiter Gerd Felder kommentiert diese Änderung mit dem Hinweis: „Man kann aus Corona auch was lernen.“

Eine dritte Neuigkeit betrifft den Kleinkinderbereich. Der ist nämlich in den vergangen Wochen umgestaltet worden. Der Bereich um die Becken ist vergrößert und neu gefliest worden. Was noch fehlt ist allerdings eine neue Attraktion: Eine große, bunte Schlange, die vom Beckenrand aus ins Innere führt und dabei Wasser spritzt. Der niederländische Hersteller hätte sie eigentlich schon vor einer Woche liefern sollen, erklärt Edeltraud Felser. Jetzt ist es wohl kommende Woche soweit, hofft sie.

Wie im ersten Corona-Jahr werden die Besucher auf Meeres-Feeling verzichten müssen: Im Wellenbecken werden keine Wellen erzeugt. Das Sprungbecken wird allerdings offen sein. Ob dies für den Beach-Volleyballplatz möglich ist, muss noch geprüft werden.

Allen Widrigkeiten zum Trotz geht Felser davon aus, dass die Badesaison ein Erfolg wird: „Es hat auch im vergangenen Jahr bestens funktioniert. Wir haben nur positive Reaktionen bekommen.“

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