Thomas Tomkin wird am Samstag zum Diakon geweiht.
+
Thomas Tomkin wird am Samstag zum Diakon geweiht.

Weihe im Liebfrauendom

Der künftige Diakon der Stadtkirche Germering war auch als Schiri aktiv

  • VonHans Kürzl
    schließen

Kardinal Reinhard Marx weiht am Samstag im Münchner Liebfrauendom neun Männer zu Diakonen. Einer davon ist Thomas Tomkin, der seit zwei Jahren in der katholischen Stadtkirche als Pastoralreferent tätig ist.

Germering – „Es ist ein sehr freudiges Gefühl, mit dem ich diesem Tag entgegensehe“, antwortet Tomkin, wenn er nach seinen Empfindungen gefragt wird. Groß feiern wird der 39-Jährige nicht können, das ist der Corona-Pandemie geschuldet. „Aber meine Familie wird mich begleiten, so wie sie es auch die letzten Jahre hindurch getan hat“, betont der verheiratete Vater zweier Kinder.

Eines der Hauptaufgabengebiete des Diakonatspraktikanten, der vom Bistum St. Gallen nach Germering gekommen ist, ist die Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtkirche. Eine Aufgabe, die er als Teamplayer verstanden hat, so Tomkin: „Weil ich damit immer wieder auch etwas zurückgeben will.“ Es sei ein gutes, stetes und angenehmes Miteinander, das in den Pfarreien in Germering herrsche. Das habe ihm den Weg durch die vergangenen zwei Jahre sehr leicht gemacht. Zur Seite standen ihm dabei die Diakone Sascha Miller und Benno Saruba.

Er wurde von der Stadtkirche unbefristet übernommen

Tomkins Wirken findet viel Anerkennung. Das zeigt sich unter anderem darin, dass er nach seiner Weihe zum Diakon unbefristet in der Stadtkirche übernommen wird. Nicht nur wegen der vielen vertrauten Menschen ist das dem 39-Jährigen eine große Freude. „Es ist natürlich auch für meine Familie und mich praktisch“, gibt er zu. Die nächsten Schritte in die Zukunft ließen sich so „doch um einiges besser planen“. So weiß Tomkin bereits, dass zu einem seiner künftigen Aufgabengebiete innerhalb der Stadtkirche auch die Betreuung der Firmlinge zählen wird.

Der eine oder andere Jugendliche wird dann sicherlich Tomkins Leidenschaft für den Fußball teilen. Der künftige Diakon schwärmt dabei besonders für den FC Bayern und für Bundesliga-Neuling Arminia Bielefeld. Auf dem Platz selbst war Tomkin auch schon aktiv – als Schiedsrichter. Ein weiteres Hobby von Tomkin ist Schwimmen. Entspannung und Ruhe findet er im Kreis der Familie, beim Lesen und bei verschiedenen Brettspielen.

Tomkin ist gut in der Stadt angekommen

Tomkin, der vor zwei Jahren zusammen mit Pfarrvikar Barthlomew Aondo in Germering eingeführt worden war, ist in der Stadt angekommen. So behalten die damaligen Worte von Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster ihre Gültigkeit: „Beide Seelsorger werden hier gut ankommen und durch ihr Wirken eine gute Spur ziehen.“

Mit den neun Weihekandidaten wird es im Erzbistum München und Freising insgesamt 293 Diakone geben. 127 von ihnen werden wie Tomkin hauptberuflich tätig sein, 53 als Diakone mit einem Zivilberuf, 113 befinden sich bereits im Ruhestand. 24 Männer befinden sich derzeit im Bereich des Erzbistums in Ausbildung zum Diakon.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Germering finden Sie hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare