S-Bahn: Polizei ermittelt - Verspätungen auf Stammstrecke im Berufsverkehr

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Die Polizei rät: Wer ein E-Bike fährt, sollte immer einen Helm aufsetzen.

Mit E-Bike ohne Helm verunglückt: Schwere Kopfverletzungen

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Germering – Ein 77-jähriger Eichenauer ist mit seinem Pedelec, also einem Fahrrad mit Elektromotor, in der Augsburger Straße verunglückt und hat sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Er war ohne Helm unterwegs. Der Vorfall ereignete sich schon am Freitag.

Wie Andreas Ruch, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion, berichtet, war der E-Bike-Fahrer gegen 10.45 Uhr laut Zeugen völlig überraschend und ohne Handzeichen vom Radweg neben der Straße auf die Fahrbahn gerauscht. Er wollte offensichtlich die Straßenseite wechseln. Genau in diesem Moment passierte eine 76-jährige Fiatfahrerin, auch sie stammt aus Eichenau, die Stelle und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Sie erfasste den Radler mit der hinteren rechten Fahrzeugseite. Der Mann stürzte und prallte mit dem Kopf ungebremst auf den Asphalt. Er verlor kurzzeitig das Bewusstsein und wurde mit schweren Kopfverletzungen vom Notarzt in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte immer noch ernst.

Pedelecs fahren ohne Zutun 25 Kilometer pro Stunde

Aus Sicht von Polizeivize Ruch besteht zwar kein beklagbarer Zusammenhang zwischen dem Unfall und der Tatsache, dass der Radler ein E-Bike fuhr. Fakt sei aber, dass die Pedelecs vor allem von immer mehr älteren Menschen genutzt werden. Und die erreichten mit bis zu 25 Stundenkilometern ohne eigenes zusätzliches Treten doch ein ordentliches Tempo. Die Polizei rät deswegen auf alle Fälle den Fahrern von Pedelecs einen Helm aufzusetzen.  

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