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Rund 600 ehrenamtlich Tätige ließen sich im Orlandosaal der Stadthalle verwöhnen. 

Stadthalle

Ein Dankeschön für ehrenamtliche Helfer

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Die Stadt hat sich mit einem Empfang bei den ehrenamtlich tätigen Gereringern bedankt. Rund 600, die sich unentgeltlich im Dienste der Allgemeinheit engagieren, waren in den Orlandosaal der Stadthalle gekommen.

Germering – Sportvereine und Pfarreien, Chöre und soziale Organisationen, Feuerwehren, Rettungsdienste und kulturelle Einrichtungen, Schulen und Beiräte, Bürgerinitiativen und Parteien haben eines gemeinsam: Sie sind ohne ehrenamtliche Helfer nicht am Leben zu erhalten. Seit acht Jahren bedankt sich die Stadt bei ihnen mit einem Empfang in der Stadthalle für ihr Engagement.

„Wir wollen Ihnen ein wenig von dem zurück geben, was Sie unserer Stadt geben, was Sie für uns und unsere Bürger leisten,“ würdigte OB Andreas Haas die Gäste. In seiner kurzen Begrüßung nannte er mehrere Beweggründe, die Menschen dazu bringen, sich unentgeltlich für die Gemeinschaft einzusetzen. Freude an der Erfüllung einer Aufgabe, Spaß an der Tätigkeit und die Möglichkeit, Qualifikationen zu erwerben gehörten ebenso dazu wie Anteilnahme und Empathie. Die Stadt schaffe die notwendigen Rahmenbedingungen, gewähre Zuschüsse, stelle Räume zur Verfügung und biete auch Weiterbildungsmaßnahmen an.

Möglich sei dies alles nur, weil die Verwaltung mitziehe, so Haas. Zu sehen und zu spüren war dies beim Empfang sehr direkt. Mitarbeiter der Stadt verwöhnten die Besucher mit Getränken. Nach einer kurzen Unterhaltungseinlage des Musikkabarettisten André Hartmann wurden die engagierten Germeringer noch mit Häppchen des Stadthallen-Restaurants Agua verwöhnt.

Die Eingeladenen wussten den Empfang durchaus zu würdigen. TSV-Vizevorsitzender Wilfried Kaiser sagte im Gespräch mit dem Merkur, dass man sich honoriert fühle. Gut ist aus seiner Sicht, dass nicht nur Vorstände von Vereinen oder Institutionen eingeladen werden. „Wir wurden im Vorfeld gefragt, wer sich im Verein engagiert und haben der Stadt dann eine Liste mit Namen übergeben.“ Da sei der Gerätewart ebenso genannt worden wie die einzelnen Abteilungsleiter. Immerhin 35 Vertreter des TSV, der mit über 5000 Mitgliedern größter Verein im Landkreis ist, waren beim Empfang mit dabei.

Ähnlich stark vertreten waren auch die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Die Delegation wurde aber nach einer guten Stunde stark dezimiert. Etwa 20 Retter eilten nach einer guten Stunde im Laufschritt dem Ausgang entgegen – in der Salzstraße war Rauchentwicklung gemeldet worden. Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet und ein Zimmerbrand gelöscht. 

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