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René Mroncz Der Kämmerer und berufsmäßge Stadtrat kam einst der Liebe wegen nach Bayern.

Vom Stadtrat einstimmig berufen

Er hat seine Leidenschaft für Zahlen zum Beruf gemacht

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Germering – Germering hat einen neuen berufsmäßigen Stadtrat: Kämmerer René Mroncz wurde in der Weihnachtssitzung in geheimer Wahl ohne Gegenstimmen in sein Amt berufen.

René Mroncz ist seit Beginn des Jahres als Nachfolger von Günther Gaillinger Kämmerer der Großen Kreisstadt. Mit der Wahl zum berufsmäßigen Stadtrat hat er jetzt auch die Position inne, die Gaillinger bis zu seiner Pensionierung bekleidet hatte. Berufsmäßige Stadträte haben laut Bayerischer Gemeindeordnung Antragsrecht und sind nicht weisungsgebunden. Sie dürfen sich in Sitzungen zu Wort melden – Stimmrecht haben sie allerdings nicht.

Der 41-jährige Mroncz stammt aus Leverkusen und ist „der Liebe wegen“ nach Bayern gekommen, wie er erzählt – er hat seine aus Neuried stammende spätere Frau im Urlaub kennengelernt. Vor 15 Jahren hat Mroncz seine Tätigkeit bei der Stadt Germering als Stellvertreter von Gaillinger begonnen. Als er anfing, war er noch Diplom-Verwaltungswirt. Doch neben seiner beruflichen Tätigkeit absolvierte der Vater von Zwillingen noch ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fern-Uni Hagen. Er schloss es als Diplomkaufmann ab. „Das war eine harte Zeit,“ erinnert sich Mroncz.

„Mathe war in der Schule schon mein Lieblingsfach“

Zahlen sind eine Leidenschaft des Kämmerers: „Mathe war schon in der Schule mein Lieblingsfach.“ Eine nicht weniger große ist Fußball – wenn die Gesundheit mitspielt. Der 41-Jährige gehört zu den Stützen der Stadtmannschaft, die regelmäßig trainiert und sich unter anderem beim jährlichen „Kicken für Kinder“ wacker schlägt. Kein Wunder: Mroncz spielte in seiner Jugend für Bayer Leverkusen und für den 1. FC Köln. Nach dem Umzug schnürte er unter anderem für den ESV Neuried die Stiefel.

Bevor Mroncz jetzt von den 34 anwesenden Stadträten zum berufsmäßigen Mitglied des Gremiums gewählt werden konnte, musste er ein förmliches Bewerbungsverfahren durchlaufen. Bei der Stadtverwaltung hatten sich auf eine obligatorische Ausschreibung neben Mroncz noch vier weitere externe Bewerber gemeldet. Nach der Sichtung der Unterlagen und ausführlichen Vorstellungsgesprächen – seitens der Stadt waren OB Andreas Haas, die Gleichstellungsbeauftragten Renate Konrad, Maike Wendt von der Personalabteilung und die Personalratsvorsitzende Sabine Voigt dabei – entschied man sich für René Mroncz. „Leiter der Finanz- und Personalverwaltung“, lautet jetzt sein offizielle Titel.

„Rene Mroncz hat alle erforderlichen Qualifikationen erfüllt und und sich darüber hinaus im Vorstellungsgespräch als geeignete Person für die ausgeschriebene Stelle präsentiert“, lautet die Einschätzung von Maike Wendt und Renate Konrad in der Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung.

kg

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