Testen die wasserspeiende Schlange vom Beckenrand aus: OB Andreas Haas (r.) und Bäderleiter Gerd Felder.
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Testen die wasserspeiende Schlange vom Beckenrand aus: OB Andreas Haas (r.) und Bäderleiter Gerd Felder.

Germering

Es läuft: Schon über 4000 Gäste im Freibad

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Das Freibad ist um eine Attraktion reicher. Am Becken des Kleinkinderbereiches sorgt jetzt eine wasserspeiende Schlange für Spaß bei den Kleinen. Das Bad ist seit Beginn der Pfingstferien wieder geöffnet. Bisher wurden rund 4000 Besucher gezählt.

Germering – Seit dem ersten Samstag der Pfingstferien kann das Freibad wieder genutzt werden – unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Maximal 2000 Personen – 1800 zahlende Gäste und 200 Aktive der Vereine –dürfen laut Bäderleiter Gerd Felder täglich auf das 30 000 Quadratmeter große Gelände mit seinen 3800 Quadratmetern Wasserfläche. Das es nicht mehr werden, kann dank einer Kamera am Ausgang, die jeden zählt der das Bad verlässt, punktgenau festgestellt werden.

Bisher wurden rund 4000 Gäste gezählt. Selbst an den kalten Tagen der ersten Ferienwoche waren es rund 200 am Tag. Die wärmere zweite Woche hat dies deutlich gesteigert. Am Fronleichnamstag waren es rund 1600 Gäste.

Dabei konnten sich die Eltern von kleineren Kindern zum ersten Mal über eine neue Attraktion freuen: Eine wasserspeiende bunte Schlange, die sich auf einer Seite des Beckenrands in der Sonne räkelt. Stadtwerkechef Roland Schmid und Bäderleiter Gerd Felder stellten die Schlange am Freitag vor und machten dabei auf weitere Neuerungen im Kleinkinderbereich aufmerksam. Für insgesamt rund 175 000 Euro wurde nicht nur das Spielgerät angeschafft. Die zwei Rundbecken für die kleinen Badegäste erhielten neue Oberflächenfolien und die gesamte umliegende Liegefläche wurde neu gepflastert und auch vergrößert.

OB Andreas Haas war bei der Vorstellung nicht nur vom Kinderbereich begeistert: „Wir haben einfach ein schönes Freibad. Und die Leute genießen es.“ Es sei schön, dass wieder ein Stück Normalität eingezogen sei, meinte Haas weiter.

Der bisherige Betrieb verlief aus Sicht von Bäderleiter Felder völlig problemlos. Das schon im Vorjahr erprobte Hygienekonzept funktioniere bestens. Und außerdem könne man sich auf das vernünftige Verhalten der Gäste verlassen. Die hielten von alleine auch in den Schwimmbecken die Abstandsregeln ein. Dass das Wellenbecken vorerst weiter ohne Wellen bleiben muss, sei zu verkraften. Jetzt werde das Becken als ganz normales Schwimmbecken genutzt – und wegen der geringen Wassertiefe beim Einstieg vor allem von Eltern mit kleinen Kindern.

Als hilfreich für den Betrieb hat sich auch die Neugestaltung des Eingangsbereiches erwiesen. Die deutliche Trennung von Ein- und Ausgang verhindert, dass es bei viel Betrieb zu ungewollter Enge kommt. Die Einlasskontrolle selbst geht dabei reibungslos vonstatten. Die Besucher müssen Namen und Adresse angeben, dann geht’s ohne weitere Wartezeiten zur Kasse und ins Bad.

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