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Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster (r.) zelebrierte die Messe, Albert Bichler (am Mikrofon), Ehrenvorsitzender des Fördervereins für Heimatpflege, hielt die Fürbitten. Im Hintergrund sind die Fahnenabordnungen der Vereine zu sehen.

Patrozinium

Feier vor der schmucken Hofkapelle

Germering - Seit elf Jahren lacht die Sonne pünktlich zum Patroziniumsfest an der Hofkapelle bei Gut Wandelheim. Namenspatron Petrus hatte auch in diesem Jahr ein Einsehen für die rund 300 Besucher, die dem feierlichen Gottesdienst rund um die Hofkapelle beiwohnten.

Das historische Kleinod, die Hofkapelle am Gut Wandelheim, wurde 2005 wieder eingeweiht und steht seither unter dem Patronat des Apostels Petrus. „Das war erst möglich, weil die Gutsbesitzerfamilie Schröfl das Anwesen 2003 übernommen hat“, sagte Albert Bichler, Ehrenvorsitzender des Fördervereins für Heimatpflege auf Nachfrage. Erst durch den finanziellen Rückhalt der Familie und weil diese das seinerzeit heruntergekommene Schmuckstück als solches erkannte, seien die Renovierungsarbeiten überhaupt möglich und die Hofkapelle wieder zum Schmuckstück geworden: „Die Weichen wurden mit dem Besitzerwechsel neu gestellt und der Heimatverein unterstützte das Vorhaben der Familie Schröfl gern“, erinnerte sich Bichler.

„Nach vielen Regentagen scheint heute wieder die Sonne, wir feiern unser Traditionsfest sehr gerne hier und sind immer wieder gern zu Gast in Wandelheim“, begrüßte Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster die Gläubigen. Nach dem Glaubensbekenntnis sprach Bichler die Fürbitten und dankte für „dieses Kleinod unserer Heimat“.

Hausherr Peter Schröfl freute sich einmal mehr über die große Schar der Besucher – darunter auch OB Andreas Haas mit Gattin Petra, mehrere Stadträte und natürlich die zehn Fahnenabordnungen. „Dass auch die Vereine zu uns stehen, freut uns ganz besonders, schließlich sind wir hier ein wenig außerhalb Germerings“, sagte Peter Schröfl. Das Gut liegt auf dem Weg nach Geisenbrunn zwischen Landsberger Straße und S-Bahn. Bichler und Hermann Braun vom Förderverein begrüßte Schröfl namentlich: „Schön, dass Sie auch heute wieder mit dabei sind.“

Mit einem Blick nach oben meinte er: „Petrus soll das mit dem Wetter zu unserem Fest gerne so beibehalten. Trotzdem ist es heuer ein bisserl anders, denn normalerweise feiern wir am Freitag vor Peter und Paul, dieses Mal feiern wir ausnahmsweise hinten nach.“ Bei Leberkäs und Kartoffelsalat klang die Feier rund um die Hofkapelle bei Vogelgezwitscher und Pferdewiehern am Gut aus. „Danach sitzt immer noch der harte Kern an Freunden und Kunden mit uns beieinander“, verriet Andrea Schröfl.

von Angi Kiener

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