Das Areal der Feuerwehr am Starnberger Weg soll nur teilweise eingefriedet werden. Ein Tor an der Hofeinfahrt wird vorerst nicht gebaut.

Erweiterung des Gerätehauses

Feuerwehr will Schotten dicht machen

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Germering - Im September sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrhauses am Starnberger Weg beginnen. Die Pläne für das 2,4 Millionen Euro-Projekt sind längst bewilligt. Jetzt werden nachträglich noch drei kleinere Änderungen vorgenommen – allerdings nicht ganz so, wie es sich die Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen gewünscht hatte.

Der Stadtrat akzeptierte die abgespeckten Vorschläge der Verwaltung.

Wichtigster Punkt ist eine von den Rettern beantragte Umzäunung des gesamten Areals und der Bau eines funkgesteuerten Ausfahrtstors zum Starnberger Weg hin. Aus Sicht der Feuerwehr ist dies notwendig, weil sich immer wieder Unbefugte auf dem Freigelände vor dem Gerätehaus aufhalten würden. Fußgänger oder Radler, die auf dem Feldweg zwischen dem Gerätehaus und der Bahnlinie unterwegs seien, würden den Weg über das Feuerwehrgrundstück oft als Abkürzung verwenden. Dies führte zu erheblichen Sicherheitsproblemen.

Aus Sicht des Bauamts ist die gewünschte Kompletteinfriedung, die rund 45 000 Euro gekostet hätte, allerdings nicht notwendig. Es reiche aus, entlang des Fußwegs an der Nordseite einen Gittermattenzaun samt Gartentor anzubringen. Die östliche Grenze des Grundstückes werde im Zuge des Neubaus dicht bepflanzt und im Süden befinden sich landwirtschaftliche Flächen. Das Ausfahrtstor im Westen soll zunächst nicht gebaut werden. Allerdings sollen die notwendigen Fundamente und Leerrohre vorsorglich realisiert werden. Dann kann das Tor, wenn es tatsächlich notwendig ist, noch probemlos eingebaut werden. Dieser Vorschlag der Verwaltung kostet insgesamt nur 6500 Euro und wurde von einer großen Mehrheit des Stadtrates begrüßt. Dagegen stimmten Teile der Grünen, die FWG/UBG und die Parteifreien. Sie sprachen sich gegen jegliche Einzäunung aus.

Abgespeckt wurde auch der Feuerwehr-Wunsch nach einem Müllhaus mit 25 Quadratmetern Fläche, in dem auch Gartengeräte gelagert werden können. Dies hätte 36 000 Euro gekostet. Die Verwaltung schlug ein kleines Häuschen für rund 22 000 Euro vor und traf damit wieder den Mehrheitswillen des Stadtrates. FWG/UBG und Parteifreie lehnten aber auch diese Lösung als zu teuer ab.

Uneingeschränkt entsprochen wurde dagegen dem Ansinnen der Feuerwehr, eine so genannte Übungsplattform an der Giebelwand des Neubaus einzurichten. Diese Wand sei sieben Meter hoch und deswegen prädestiniert für Leiterübungen aller Art, begründete die Feuerwehr ihren Wunsch. Notwendig sei diese auch deswegen, weil man diese Übungen nicht mehr wie früher an der Kerschensteiner Schule abhalten könne. Grund: Es besteht die Gefahr, dass die neuen Fassadenflächen der Schule bei den Übungen beschädigt werden.

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