Noch heuer soll begonnen 

Fitnesspark am See

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Am Germeringer See entsteht ein Fitnessparcours. Noch heuer werden die ersten Elemente aufgestellt. Es soll erst der Anfang sein. Auch an anderen Grünanlagen in der Stadt soll man sich künftig fit halten können.

Germering – Die Anlage eines Fitnessparcours ist schon vor 15 Jahren diskutiert worden. Dass die Pläne nie verwirklicht wurden, lag vor allem an der damals nicht so guten Finanzlage der Stadt. Daran erinnerte Thomas Wieser jetzt im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss. Der im Bauamt für Umweltangelegenheiten und öffentliche Grün- und Freizeitanlagen zuständige Wieser stellte den Stadträten jetzt eine neue Strategie vor, um die Idee von damals umzusetzen.

Gemeinsam mit Sportreferent Robert Baumgartner (SPD) hatte Wieser sich im Vorfeld der Sitzung bestehende Fitness-Parcours in Fürstenfeldbruck und Eichenau angeschaut. Dabei waren sie vor allem von der erst im Dezember eröffneten Anlage am Brucker Marthabräuweiher begeistert. Dort stehen verschiedene Geräte, an denen Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert werden können.

Das soll auch am Germeringer See möglich sein. Man wolle aber klein beginnen, und zunächst ein Multifunktionsgerät aufstellen, dass die Stadt schon gekauft hat, meinte Baumgartner. Mindestens zwei weitere Trainingsapparaturen werden noch angeschafft. Im Haushalt sind 30 000 Euro dafür eingeplant.

Dies soll erst der Beginn einer weiteren Entwicklung sein, erklärte Thomas Wieser. Wenn sich die Elemente am See bewähren, soll auch im Westpark ein Parcours entstehen. Als dritter Standort ist dann der Erikapark angedacht, allerdings erst, wenn das Bosco-Altenheim neu gebaut und der Park saniert worden ist. Wieser stellt sich vor, dass die drei Anlagen jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt haben. Am See soll vor allem Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert werden können. Im Westpark sollen zusätzlich sogenannte Koordinations-Elemente aufgestellt werden. Und im Erikapark sollen in Zukunft Geräte stehen, die auch von Senioren und Menschen mit Behinderung genutzt werden können.

Als Standort für die ersten Elemente am See hat Wieser den nördlichen Rand der Liegewiese ausgesucht. Wichtig sei dabei vor allem ein großer Abstand zum Grillplatz, um Vandalismus gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Fitness-Elemente selbst bestehen aus Edelstahl und sind daher wartungsarm. Die Stadträte stimmten dem Konzept ohne große Diskussion zu.

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