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Der Riesen-Kicker stand beim Ferien-Auftaktfest hoch im Kurs.

Abenteuerspielplatz

Flotter Ferienauftakt mit Eis und Wasser

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Gemeinsam in den Sommer starten – seit vielen Jahren ist dafür der Abenteuerspielplatz der beste Ort der Stadt. Die hatte zudem an diesem letzten Schultag einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Das Ferienprogramm besteht seit 40 Jahren.

Auch für die beiden Feuerwehren war das Grund genug, sich wieder zu beteiligen – diesmal in unmittelbarer Nachbarschaft des Abenteuerspielplatzes (ASP) mit dem Getränke-Kisten-Klettern. Bei Temperaturen um die 30 Grad war das eine durchaus schweißtreibende Angelegenheit, die bei manchem Versuch ziemlich schnell im wahren Sinn des Wortes in sich zusammenfiel.

Doch es fand sich schnell Gelegenheit zum Abkühlen. Sei es in Form der Wasserrutsche (siehe Kasten) oder mit Eisportionen, die Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand und Jugendreferent Oliver Simon großzügig verteilten. „Da wird man sehr schnell sehr beliebt“, kommentierte Ankenbrand, der mit seinem Stadtratskollegen beim Verteilen kaum mehr nachkam. „Das Eis hatte auch nicht die kleinste Chance, zu schmelzen“, sagte Simon und freute sich, dass die kühle Idee so gut ankam.

Auch sonst kam keine Langeweile auf. Der Riesenkicker, bei dem die Kinder selbst als Spieler aktiv wurden, war ebenso beliebt wie die Hüpfburg oder der Kletterfelsen. Ebenso gut genutzt wurden das Kinderschminken und die Kreativstationen.

Bürgermeister von Wühlmaus-City

Der Spielplatz wird wieder einer der zentralen Anlaufpunkte für großen Ferienspaß sein. So öffnet vom 31. Juli bis 3. August, jeweils 10.30 Uhr, im Baubereich die Spielstadt Wühlmaus-City. Bürgermeister oder Stadtrat spielen, Restaurant eröffnen oder eine Bastel-Werkstatt betreiben – all das ist dort möglich. Kosten entstehen keine. Wer das Mittagessen umsonst in Anspruch nehmen will, muss sich allerdings vorher anmelden. Eine kleine Bedingung stellt ASP-Leiter Martin Pollok für diesen Programmpunkt aber doch: „Richtig Sinn und Spaß macht Wühlmaus-City nur für die Kinder, die die ganze Woche teilnehmen können.“

Sich phantasievoll schminken lassen war auch am ASP der Renner.

In der zweiten kompletten Ferienwoche ist am ASP eine Sportskanonen-Woche geplant. In der dritten steht dann Upcycling auf dem Programm. Hier werden aus alten Gegenständen neue gemacht. Nach einer Ausflugswoche mit drei Unternehmungen zwischen 21. und 23. August folgt am 31. August schließlich das Ferienabschlussfest des Platzes.

Weitere Aktionendes Ferienprogramms

Neben dem ASP bieten viele Vereine, Einrichtungen und auch Unternehmen Angebote für das Ferienprogramm an. Dazu gehören unter anderem mehrtägige Camps des Wirtschaftsverbandes, die allerdings nur für Mädchen angeboten werden. Großer Beleibtheit erfreut sich immer wieder der Bau der Legostadt, mit dem die Freie evangelische Gemeinde die Kinder drei Tage lang beschäftigen kann.

Anmeldung

Das städtische Ferienprogramm kann im Internet unter auf www.unser-ferienprogramm.de/germering/programm.php abgerufen werden. Tagesaktuell sind dort noch freie Plätze angezeigt, für die man sich online anmelden kann. Weitere Informationen erhält man außerdem unter der Telefonnummer (089) 89 41 92 24.

Wasserrutsche als neue Attraktion

So steil sieht die neue Attraktion des Abenteuerspielplatzes (ASP) gar nicht aus, wenn man sich ihr von unten nähert. Wer aber dann oben auf dem kleinen Hügel am Platz steht, die 40 Meter lange Rutsche vor sich hat und in einen zur Verfügung gestellten Reifen geklettert ist, der merkt rasch: Das geht ganz schön schnell nach unten. So schnell, dass Helfer Stefan Huber immer wieder mahnen muss, nicht ohne Reifen nach unten zu rutschen. Auch damit werden die Kinder aber so schnell, dass sie am Ende der Bahn bis in den Bolzplatz hineinrutschen. Ein wenig Wartezeit mussten die Mädchen und Buben in Kauf nehmen, weil die Neugier auf die neue Rutsche und die Aussicht auf eine kurze Abkühlung und jede Menge Spaß viele Kinder auf den Hügel lockte. Dass dann jeder den Reifen eigenhändig wieder nach oben ziehen musste, tat der Gaudi keinen Abbruch. „Die alte Rutsche war in die Jahre gekommen“, erklärte ASP-Leiter Martin Pollok den Grund des Austausches. Bei Recherchen im Internet sei man dann auf eine Firma gestoßen, die eigentlich auf Skilifte spezialisiert gewesen sei.

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