Schock-Botschaft für 1860: Aus für Stadionpläne in Riem

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Seit 30 Jahren bietet die Wasserwacht Germeringer Kindern in den Ferien ein besonderes Abenteuer an: Riverboat-Touren auf der Isar oder auf der Amper, wenn es wie zurzeit auf dem größeren Fluss zu gefährlich ist. archivfoto: Wasserwacht

Ferienprogramm 

Fluss-Abenteuer mit der Wasserwacht

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Germering - Die Wasserwacht ist einer der treuesten Anbieter im Sommerferienprogramm der Stadt, das es seit 1978 gibt. Seit 1982 sind die Helfer mit dabei. 1986, also vor genau 30 Jahren, ermöglichten sie den Kindern erstmals ein besonderes Abenteuer: eine Riverboat-Tour auf der Isar. Wir sprachen mit dem Wasserwacht-Vorsitzenden Christian Seifert.

Herr Seifert, seit 30 Jahren bietet die Wasserwacht die Riverboat-Touren mit Schlauchbooten im Ferienprogramm an. Hat sich in dieser Zeit irgendetwas geändert oder ist es alles so geblieben wie gewohnt?

Wir fahren seit Beginn unterhalb der Staumauer in Bad Tölz weg. Wir haben uns die Boote ausgeliehen, auch von der Bundeswehr. Dann kauften wir uns vor etwa 20 Jahren die ersten Boote.

Wie viele Boote fahren pro Termin?

Wir fahren je Termin mit drei Booten mit je drei Rettungsschwimmern. Die Zahl der Kinder liegt zwischen 30 und 35.

Wie genau läuft so eine Tour ab?

Die Fahrt beginnt normalerweise unter dem Wehr in Bad Tölz und geht bis zur Brücke in Geretsried. Hier ist die Grillstation aufgebaut. Man glaubt gar nicht was und wie viel die Kinder essen. Unterwegs gibt es Wasserschlachten und Schwimmeinlagen. Nach rund 90 Minuten Pause geht’s weiter nach Wolfratshausen. Hier wartet dann der Bus.

Wie viele Betreuer sind dafür notwendig?

Wir benötigen für eine Fahrt immer elf Betreuer.

Ist in den 30 Jahren irgendetwas passiert?

Gott sei Dank ist noch nichts Schlimmeres passiert – außer Platzwunden und Prellungen.

Sind Kinder aufgrund des Erlebnisses später zur Wasserwacht gegangen?

Ja, wir haben schon einige vom Ferienprogramm übernommen.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Am vergangenen Freitag musste auf Grund des Wetters die Fahrt auf der Amper stattfinden, dort war es aber dann auch etwas zu kalt gewesen. Deshalb sind wir dann ab Mittag zum Germeringer See zum Grillen gefahren. Dort haben die Kinder im Anschluss mit den Schlauchbooten den See unsicher gemacht haben und ihren Spaß gehabt. Im Moment macht uns das Wetter weniger Sorgen, eher der hohe Pegelstand der Isar, die deswegen für Boote gesperrt ist. Sollte es am Freitag immer noch so sein, wird die Fahrt leider wieder auf der Amper stattfinden müssen. Das ist kein schönes Jubiläum, wenn die Isar zu gefährlich ist und das Wetter nicht auf unserer Seite ist. Aber Sicherheit geht natürlich vor Spaß.

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