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Die Pavillons am Carl-Spitzweg-Gymnasium sind komplett erneuert worden. In ihnen residiert ab heute für mindestens fünf Jahre die neue Fachoberschule.

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FOS startet im alten Spitzweg-Pavillon

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Germering ist um eine weiterführende Schule reicher. Die neue Fachoberschule (FOS) startet mit fünf 11. Klassen in Pavillons am Carl-Spitzweg-Gymnasium (CSG).

Holger Wirth (r.) leitet die FOS. Mit Realschuleiter Christoph Breuer (r.) und CSG-Direktor Georg Gebhard (3.v.l.) kommt er sichtlich ebenso gut zurecht wie mit Landrat Thomas Karmasin als Chef des Sachaufwandsträgers.

Germering – Die Pavillons im Süden des CSG hätten eigentlich schon vor Jahren nach der Erweiterung des Gymnasiums abgerissen werden sollen. Der Platz ist eigentlich für Fahrradstellplätze und für einen Schulgarten reserviert. Doch daraus ist bis heute nichts geworden. Zunächst waren die Räume für die zu eng gewordene Realschule notwendig. Die verfügt ab diesem Schuljahr zwar über einen Erweiterungsbau. Aber jetzt werden die Pavillons als Übergangslösung für die neue FOS gebraucht.

Und zwar mindestens für fünf Jahre lang, wie Landrat Thomas Karmasin gestern bei der Vorstellung der für rund 700 000 Euro komplett erneuerten Räume sagte. Erst dann wird der geplante Neubau der FOS an der Landsberger Straße stehen.

Bis es soweit ist, muss aber auch die Interimslösung noch einmal ausgeweitet werden. Schon im nächsten Schuljahr würden die Räume nicht mehr reichen, erklärte Holger Wirth, der als Leiter die neue FOS aufbauen soll. Dann müssen zusätzliche Container auf dem Freigelände zwischen Realschule und CSG aufgestellt werden.

Für das erste Jahr an der FOS Germering haben sich 150 Schüler angemeldet

Die neue Fachoberschule ist bestens ausgerüstet. Die IT-Ausstattung wurde für rund 100 000 Euro auf den neuesten Stand gebracht. Die Räume selbst sind für rund 680 000 Euro saniert worden.

Erfahrung mit der Schulart FOS hat Wirth schon reichlich. Er war am Kultusministerium für diesen Bereich zuständig, ehe er zuletzt die Fachoberschule in Starnberg aufbaute. Den jetzigen Standort in unmittelbarer Nähe von Realschule und CSG beurteilte Wirth als sehr angenehm: „Das ist ideal.“ Seine Schüler dürfen die Angebote der Nachbarn auch nutzen – eigene Fachräume und eine Mensa hat die FOS in der Übergangszeit nicht.

Für das erste Jahr an der FOS Germering haben sich rund 150 Schüler angemeldet. Sie kommen zu 60 Prozent von außerhalb des Landkreises aus den Kreisen Starnberger und München und der Landeshauptstadt selbst. Gespräche mit den Nachbarn über die Finanzierung sind nicht abgeschlossen, erklärte Karmasin weiter. Er zeigte sich aber zuversichtlich und meinte, dass die FOS Germering ein ähnliches Erfolgsmodell werde wie die in Fürstenfeldbruck.

Die profitiert übrigens jetzt schon von der neuen Oberschule. Die Raumsituation hat sich dadurch etwas entspannt. Zwei Klassenzimmer können deswegen zum neuen Schuljahr ans benachbarte Graf-Rasso-Gymnasium abgegeben werden.

Die fünf Klassen verteilen sich auf je zwei in den Fachrichtungen Wirtschaft/Verwaltung und Soziales sowie einer so genannten Vorklasse. Sie werden von derzeit 16 Lehrkräften unterrichtet.

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