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Stefan Huber ist seit 28 Jahren als Helfer beim Ferienprogramm aktiv. 

SERIE: 40 JAHRE FERIENPROGRAMM (9)

Für die Kinder nimmt er sich extra Urlaub

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Das Ferienprogramm der Stadt feiert Jubiläum. Es bietet den Kindern seit 40 Jahren Spaß und Abwechslung in der schulfreien Sommerzeit. Der Münchner Merkur stellt in einer losen Serie Personen und Einrichtungen vor, die sich teils seit Jahrzehnten als Helfer engagieren.

Germering – Laut oder hektisch wird Stefan Huber nicht, da kann die Warteschlange der Kinder an der Wasserrutsche des Abenteuer-Spielplatzes noch so lange sein. „Nur im Reifen rutschen“ mahnt er immer wieder – und mit einer Beharrlichkeit und Gelassenheit, die bei den Mädchen und Buben doch Wirkung zeigt. Kaum einer rutscht ohne Reifen durch.

Auch deshalb, weil der 57-Jährige, der seit 1969 in Germering lebt, ein feines Gespür für Kinderseelen und ihren Ferienspaß hat. „Es kommt so viel an Dankbarkeit und Lachen zurück, wenn man den Kindern Zeit gibt“, freut er sich über die Anerkennung, die ihm zuteil wird.

Dass er selbst keine Kinder hat, erwähnt Huber nur eher nebenbei. Seit 1990 ist er als Helfer beim Ferienprogramm mit dabei. „Es ist vielleicht eine Berufung oder eine Begabung, die ich bekommen habe“, sagt der Mitarbeiter der Stadt bescheiden und fügt hinzu. „Es ist schön, dass ich das nutzen darf.“

Begonnen hat es mit einer Fahrradtour, bei der er Kinder begleitet hat. Seitdem ist Huber jedes Jahr dabei, wenn es in den Bayernpark, ins Legoland geht oder auf den Abenteuer-Spielplatz. Dass er sich dafür extra Urlaub nimmt, erwähnt er eher nebenbei. Geht es nach dem 57-Jährigen, kann das noch eine ganze Weile so sein. „Solange die Stadt mich brauchen kann, mache ich es.“

Nur eine Kleinigkeit hat Huber beim Ferienprogramm als Problem ausgemacht. „So bis zwölf oder 13 Jahren geht das mit den Kindern, die mitmachen, ganz gut durch.“ Wenn die Teilnehmer älter werden, werde es schwieriger, weil die Mädchen und Buben doch andere Interessen bekämen.

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