Die Stadt und der Rotary Club haben den Jugendpreis verliehen. Das Foto zeigt die Preisträger (vorne v.l.): Maxim Werner, Johann Vitt, Maxi Koller (Pfadfinder Parsbergstamm, 1. Preis), Susanne Freiwald (Digiclub, 3. Preis), Simone Neubauer und Florian Linner (Pfarrjugend Don Bosco, 2. Preis) mit (hinten v.l.) Maximilian Streicher (Vorsitzender Preisgericht), Monika Jagusch (Präsidentin Rotary Germering) und Oberbürgermeister Andreas Haas.
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Die Stadt und der Rotary Club haben den Jugendpreis verliehen. Das Foto zeigt die Preisträger (vorne v.l.): Maxim Werner, Johann Vitt, Maxi Koller (Pfadfinder Parsbergstamm, 1. Preis), Susanne Freiwald (Digiclub, 3. Preis), Simone Neubauer und Florian Linner (Pfarrjugend Don Bosco, 2. Preis) mit (hinten v.l.) Maximilian Streicher (Vorsitzender Preisgericht), Monika Jagusch (Präsidentin Rotary Germering) und Oberbürgermeister Andreas Haas.

Germering

Geldpreise für engagierte Jugendgruppen

  • VonHans Kürzl
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Zum dritten Mal haben die Stadt und der Rotary Club den Jugendpreis verliehen. Damit soll besonderes Engagement für die Umwelt und im sozialen Bereich gewürdigt werden.

Germering – Ein Sommercamp in Corona-Zeiten zu organisieren ist nicht einfach. Natürlich habe man es gerne gemacht. „Aber stressig war es schon“, erzählte Maxi Koller, Vorstandsmitglied der Pfadfinder vom Parsbergstamm. Es hat sich gelohnt: Die Pfadfinder sind auch wegen der Pandemie-Umstände mit dem ersten Platz des Jugendpreises ausgezeichnet worden. Die Pfarrjugend Don Bosco und Susanne Freiwald für den Digiclub erhielten den zweiten und dritten Preis.

OB Andreas Haas fasste die Würdigung so zusammen: „Alle Jugendlichen der Stadt hätten sich einen Preis für gelebte Solidarität verdient.“ So gesehen seien die drei Preisträger auch stellvertretend für alle vergeben. Für den ersten Platz wurden 1500, für den zweiten 1000 und für den dritten 500 Euro vergeben.

Die Preisträger empfanden die Auszeichnung als große Anerkennung ihres Engagements. „Dass die Jugendlichen die Angebote wahrgenommen haben, hat mich schon sehr gefreut“, sagte Susanne Freiwald. Aber so eine Würdigung im öffentlichen Rahmen sei dann doch noch etwas ganz Besonderes.

Maxi Koller sah dies genauso. Es motiviere einen auch für künftige Aufgaben. „Da packt man zu den 100 Prozent gerne noch das eine oder andere Prozent dazu.“ Dass man erster Preisträger sei, spiele dabei keine Rolle, betonte Koller.

Simone Neubauer und Florian Linner von der Pfarrjugend Don Bosco waren überrascht, dass sie in der engeren Auswahl waren. „Aber natürlich haben wir uns über den zweiten Platz gefreut“, erklärt Neubauer. In der Pfarrjugend weiß man im Gegensatz zu den anderen auch schon, wie man das Preisgeld anlegt. „Wir werden die Jugendräume ein wenig renovieren.“ Immerhin laufe das Gruppenleben nun dank der Impfungen wieder einigermaßen an.

Einen Unterscheid im Engagement der einzelnen Ausgezeichneten wollte Monika Jagusch, Präsidentin von Rotary Germering, nicht machen. „Alle haben mit Kopf, Herz und Hand gehandelt. Mit guten Ideen, anpackend und vor allem mit Begeisterung“, lobte Jagusch. Alle hätten viel für das soziale Miteinander getan, gerade in der Corona-Pandemie. „Davon haben Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen profitiert“, sagte Jagusch. Sie sprach von einem Engagement mit Grips, Power und einem tollen Feeling.

OB Haas erwähnte bei der Verleihung in der Stadtbibliothek noch, dass es die erste öffentliche Veranstaltung sei, die er als Redner in einem geschlossenem Raum ohne Maske gestalten könne. Dennoch waren auch bei der Preisverleihung Masken vorgegeben, sobald man sich von seinem Platz fort bewegte. Haas gab abschließend der Hoffnung Ausdruck, dass der Jugendpreis auch im kommenden Jahr vergeben werden könne.

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