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Auf den ersten Bauabschnitt des Germedicum (l.) wird ein Terrassengeschoss aufgesetzt, das dem auf dem zweiten Abschnitt (r.) angeglichen werden soll.

Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

Germedicum wird noch einmal erweitert

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Germering – Das Germedicum soll ein weiteres Mal erweitert werden. Geplant ist die Aufstockung des Gebäudeteils an der Nibelungenstraße und ein weiterer Anbau an der Landsberger Straße.

Im Januar 2011 ist der erste Abschnitt des Ärztehauses Germedicum an der Einmündung der Nibelungen- in die Untere Bahnhofstraße eröffnet worden. Drei Jahre später wurde der Erweiterungsbau entlang der Unteren Bahnhof- bis zur Landsberger Straße eingeweiht. Und jetzt geht es noch einmal weiter.

Projektentwickler und Investor Klaus Ebert will auf den ältesten Gebäudeabschnitt nachträglich ein ähnliches Terrassengeschoss aufsetzten, wie es auf dem neueren Gebäude schon der Fall ist. Dort soll eine Kinderzahnarzt-Praxis einziehen, erklärte er im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss.

Eine weitere Erweiterung des Ärztezentrums ist westlich des bestehenden Bauabschnitts an der Landsberger Straße vorgesehen. Hier soll ein dreigeschossiger Baukörper entstehen, der Platz für weitere medizinische Praxen und Fachgeschäfte bietet.

Bebauungsplan wegen der Erweiterung geändert

Wegen der Erweiterungen ist eine Änderung des geltenden Bebauungsplanes notwendig. Diese wurde bei einer Gegenstimme Karin Sepp (ÖDP) von den Ausschussmitgliedern gebilligt. Womit sie allerdings nicht einverstanden waren, war der Wunsch des Investors, von der Stellplatzsatzung abweichen zu dürfen. Er wollte in einer neu zu bauenden Tiefgarage neun Plätze weniger nachweisen als gefordert. Ebert begründete dies damit, dass im Erweiterungsbau „Mieter im Ladenbereich und Praxen geplant sind, die aufgrund ihrer fachspezifischen Eckdaten einen geringen Stellplatzbedarf haben“.

Franz Senninger (CSU) hatte damit ebenso ein Problem wie Robert Baumgartner (SPD) und Hadi Roidl (Grüne). Die drei Stadträte wiesen darauf hin, dass es rund ums Germedicum jetzt schon zu wenig Parkplätze gibt. Verkehrsreferent Franz Hermansdorfer (FWG) setzte dem noch eins drauf. Die bestehende Tiefgarage sei schlecht geplant und werde vor allem wegen der zu engen Ein- und Ausfahrten nicht an genommen. Außerdem sei über die Hälfte der dortigen Plätze von Angestellten der Arztpraxen und geschäfte reserviert.

Ein Oldtimer stehe dort zudem seit über einem halben Jahr als Langzeitparker: „So geht’s nicht.“ Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre (CSU) stimmte ihm zu und forderte: „Die neue Tiefgaragenausfahrt muss großzügiger angelegt werden.“

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