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Das Container-Kinderhaus an der Alfons-Baumann-Straße heißt jetzt Nimmerland. 

Germering

Die Kinder gehen jetzt ins Nimmerland

  • vonHans Kürzl
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Das Kindergarten-Provisorium an der Alfons-Baumann-Straße ist nicht mehr namenlos. Ab sofort heißt die ursprünglich als Ausweichquartier während des Neubaus des Kleinen Muck eingerichtete Container-Kita Nimmerland.

Germering– Seit dem 1. April steht die Kindertagesstätte an der Alfons-Baumann-Straße unter städtischer Trägerschaft. Bisher trägt sie den schmucklosen Namen Kindertagesstätte an der Alfons-Baumann-Straße. Mit dem einstimmigen Beschluss des Sozial- und Jugendausschusses ändert sich dies. Die Kinder werden künftig im Nimmerland betreut.

In „Nimmerland“ spielen die Kindergeschichten von James Matthew Barrie um Peter Pan. „Lasst unseren Träumen Flügel wachsen“, bat die Leiterin der Kita, Lolita Lamping, die Ausschussmitglieder um Zustimmung, die Animationsfilme um Peter Pan, Wendy, John, Michael und Tinker Bell zur Namensgebung heranzuziehen. „Es ist bedauerlich, wie viele Erwachsene nichts mehr vom Träumen verstehen“, fügte sie noch hinzu.

Im Team der Kindertagesstätte sei man sich schnell über „Nimmerland“ einig gewesen, so Lamping, die einige Mitarbeiterinnen zur Unterstützung mitgebracht hatte. Doch bevor deren Traum vom „Nimmerland“ in Erfüllung ging, mussten einige Formalien abgeklopft werden. Zwar ist der Name für sich allein markenrechtlich nicht geschützt. Es besteht aber eine eingetragene Marke Strolchen-Nest – Nimmerland. Daher sah sich die Stadtverwaltung veranlasst bei der entsprechenden Institution, der Kleine Strolche Kinder-Intensivpflegedienst GmbH mit Sitz in Berlin, nachzufragen. Von dort kam schließlich die schriftliche Zustimmung, dass die Kita den Namen Nimmerland tragen kann, wenn er für sich allein genommen verwendet wird.

Das Container-Provisorium neben dem Parkplatz des Carl-Spitzweg-Gymnasiums war im August 2014 eingerichtet worden. Er war als provisorischer Ersatz für den Kleinen Muck am Volksfestplatz eingerichtet worden, der damals abgerissen und neugebaut wurde. Das Provisorium blieb auch nach der Fertigstellung des neuen Kleinen Muck bestehen, um Engpässe in der Betreuung abzufedern. Von 2016 bis 2020 betrieb der private Träger Denk Mit die Einrichtung. Im April hat die Stadt die Trägerschaft des Nimmerland übernommen.

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