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Mit Noten von Freddie Mercury: Das Saxofonquartett des Carl-Spitzweg-Gymnasiums spielt bei der Abiturfeier unter anderem Songs von Queen.

Zeugnisverleihung am Carl-Spitzweg-Gymnasium

Fünf CSG-Abiturienten erreichen die Traumnote 1,0

Einen Notendurchschnitt von 2,35 haben die Absolventen des Carl-Spitzweg-Gymnasiums erreicht. erreicht. Fünf Schülern gelang der Abitur-Traumschnitt 1,0.

Germering – Mit einem Blick raus in die Welt eröffnet Direktor des Carl-Spitzweg-Gymnasiums (CSG) Georg Gebhard seine Rede im Rahmen der Abiturfeier in der Aula am Freitagvormittag. Man müsse davon Kenntnis nehmen, dass überall in der Welt Terror zuschlagen kann, sagt er. Und dass Großbritannien den Brexit beschlossen hat und mit Donald Trump jemand zum US-Präsidenten gewählt wurde, für den westliche Werte und Rechte nicht gelten. Raus aus dem geordneten Leben am CSG entlässt der Schulleiter 157 Abiturienten in die Wirklichkeit.

Neben den nachdenklichen Themen gibt es für Gebhard auch Grund zum Feiern. „Das ist das erste Mal in meiner 15-jährigen Laufbahn, dass alle angetretenen Schüler das Abitur bestanden haben“, sagt er. Einen Notendurchschnitt von 2,35 haben die Absolventen erreicht. Bei insgesamt 45 Schülern stehe die Note Eins vor dem Komma, fünf davon gelang der Traumschnitt 1,0. „Es ist beeindruckend, was ihr in den letzten Jahren geleistet habt“, lobt der Direktor.

Auch Oberbürgermeister Andreas Haas gratuliert bei der Feier allen Abiturienten. In Anlehnung an Martin Luther Kings Traum von Gleichheit und Gerechtigkeit in der Welt, fordert er die Absolventen auf, ihre eigenen Ziele zu verfolgen. „Egal ob kleine Träume, wie der vom eigenen Auto, oder große Vorstellungen, wie King sie hatte – setzt euch gemeinsam für ihre Realisierung ein.“

Ähnliche Ratschläge gibt auch Axel Gläß – als Vertreter des Elternbeirats und stolzer Vater anwesend – den glücklichen Absolventen mit auf den Weg. Man solle stets sein Ziel vor Augen haben und sich von nichts davon abhalten lassen, seine Träume zu verwirklichen, sagt Gläß.

Stellvertretender Landrat Ulrich Schmetz erinnert sich in seiner Rede an die eigene Schulzeit zurück. „Es war eine unbeschwerte Zeit mit meinen Freunden“, sagt er. Diese unbekümmerte Zeit sei für die Abgänger des CSG nun vorbei. Denn das Reifezeugnis sei kein Garant, für eine erfolgreiche Zukunft, so der Brucker. „Es gibt keinen Masterplan fürs Leben, den ich euch mitgeben kann“, betont Schmetz. „Aber mit Selbstbewusstsein, Freude am Wettkampf und stetiger Neugier werden Sie alle Ihren Weg finden.“

Bevor die Abiturienten einzeln über den roten Teppich zur Bühne schreiten, um ihre Zeugnisse entgegen zu nehmen, geht der Abiturientenauftritt über die Bühne. Dabei handelt es sich gewiss um keine gewöhnliche Ansprache. Mit einer Mischung aus Rede und gekonntem Poetry-Slam begeistern Lukas Buczek, Riva-Maria Reinhold, Isolde Ruhdorfer und Kilian Vitt das Publikum. Dabei blicken sie auf einige schöne Ereignisse wie das Skilager und die Berlin-Fahrt zurück. Im Anschluss an die Zeugnisverleihung gehen Abiturienten in die Turnhalle – zum Feiern.

von Alexandra Müller

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