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Darf abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden: das alte AEZ.

Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

Altes AEZ: Stadträte freuen sich über Abrisspläne

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Germering – Der Neubau eines Geschäftshauses mit Hotel an der Oskar-von-Miller-Straße wird von den Mitgliedern des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses begrüßt.

Sie billigten einstimmig eine entsprechende Voranfrage der Eigentümer. Hauptmieter im derzeit dort stehenden Gebäudes ist ein AEZ-Markt. Der Besitzer will das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen, der auch den aktuellen oberirdischen Parkplatz in Anspruch nimmt. Die notwendigen Stellplätze sollen in einer großzügigen Tiefgarage nachgewiesen werden. Insgesamt sind 114 unterirdische und 29 oberirdische Plätze vorgesehen. Im Erdgeschossbereich des neuen Gebäudes ist wie bisher Einzelhandel vorgesehen, der zweite Stock ist größtenteils einem Hotel und einer „Vergnügungsstätte“ zugeordnet. Dabei handelt es sich dem Bauamt zufolge um einen Billardsalon, der auch jetzt schon im Haus ist.

Stadtbaumeister Jürgen Thum erinnerte in der Sitzung daran, dass es nicht die erste Bauvoranfrage des Eigentümers für das Areal ist. Bislang ist es aber immer nur um Umplanungen und Erweiterungen gegangen, für die der Stadtrat vor zehn Jahren eigens den Bebauungsplan geändert hat. Umgesetzt worden seien diese Pläne aber nie, erklärte Thum.

Franz Senninger: „Es kann nur besser werden“

Franz Senninger (CSU) begrüßte das Vorhaben, weil das in die Jahre gekommene Geschäftszentrum keine Visitenkarte mehr sei: „Es kann nur besser werden.“

Wolfgang Andre (CSU) sah dies auch so. Im Moment sei es ja so, dass bei Regen große Flächen des Parkplatzes überflutet seien. Er hoffe deswegen, dass dieses Mal auch tatsächlich etwas passiere. Wichtig sei aber, dass ausreichend Parkplätze geschaffen werden.

OB Andreas Haas hoffte ebenfalls auf eine Realisierung der Pläne und sagte: „Vielleicht ist ja ein Neubau das bessere Mittel.“ Die Stadt habe allerdings keinen Einfluss darauf.

Grünen-Stadtrat Hadi Roidl befürchtete schließlich, dass das Hotel möglicherweise ein Vehikel für künftige Wohnnutzung sein könne. Das ist laut Stadtbaumeister Thum aber eindeutig nicht möglich.

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