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Auf der Suche nach der Vision für die Region

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Von: Klaus Greif

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Rathaus Germering im Jahr 2017
Das Germeringer Rathaus: Die Stadt gehört seit elf Jahren dem Verein Regionalmanagement München Südwest an - eine Zusammenarbeit mit München, Starnberg und fünf Gemeinden. (Archivfoto) © tb

Der Verein Regionalmanagement München Südwest, dem auch die Stadt Germering angehört, blickt in einem Bericht auf die aktuelle Situation zurück. Trotz Corona sei diese positiv.

Germering - Vor elf Jahren haben die Städte Germering, München und Starnberg sowie die Gemeinden Gauting, Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg eine besondere Zusammenarbeit begonnen. Ziel war zunächst vor allem die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Themen Stadtentwicklung und Freiraum kamen später dazu.

Aus all dem entwickelte sich der Verein Regionalmanagement München Südwest mit Sitz in Gauting. Geleitet wird er aktuell von Verena Trautmann. Sie gab jetzt im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss, der im Orlandosaal tagte, einen Bericht über die aktuelle Situation, der trotz Corona recht positiv ausfiel.

Verena Trautmann erinnerte zunächst daran, dass sich der Verein ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge der Kommunen finanziere. Hinzu kommt eine Förderung von Projekten durch das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Aktuell befindet man sich in der zweiten Förderperiode, die 2019 begonnen und eigentlich heuer enden sollte. Wegen Corona ist sie allerdings bis Ende Januar 2022 verlängert worden

Verena Trautmann leitet das Regionalmanagement München Südwest. archivFoto
Verena Trautmann leitet das Regionalmanagement München Südwest. (Archivfoto) © tb

Eines der wichtigsten Projekt in diesem Zeitraum war die „Charta Zukunftsvision Würmtal 2035+“. Sie wurde im Januar fertig gestellt und im Mai den Stadträten online präsentiert. Das Regional-Management hatte zuvor Workshops mit Politik und Verwaltung aller acht Kommunen durchgeführt – zuerst live, ab März 2020 digital. Zusätzlich war ein Team mit einem mobilen Dialogstand in allen Kommunen unterwegs. Auf Straßenfesten, Märkten, vor Bäckereien und Rathäusern konnten Bürger die Vorschlä-ge ihrer Rathäuser diskutie-ren, bewerten und eigene Punkte einbringen. Als wichtigster Punkt für alle Kommunen kristallisierte sich Mobilität heraus. Für Germering gab es allerdings laut Stadtbaumeister Jürgen Thum nur wenige Ideen zur Verbesserung des motorisierten Individualverkehrs. Priorität hatten vor allem die Verbesserung und der Ausbau des ÖPNV und des Fahrradverkehrs.

Bis zum Ende der zweiten Förderperiode sollen jetzt noch drei Fachrunden zu den Themen Mobilität sowie , bezahlbarer Wohnraum und Naturräume stattfinden. Ein dritte Förderperiode ist dem Regionalmanagement schon in Aussicht gestellt worden. Dazu müssen noch im Jahr 2021 ein Antrag gestellt und drei Maßnahmen oder Projekte benannt werden, die im Zusammenhang mit der bisher geleisteten Arbeit stehen. Von der Lenkungsgruppe des Vereins wurden dazu folgende Vorschläge zur Auswahl erarbeitet: Multimodale Mobilitätsstrategie, regionaler Landschaftspark Würm, Lebendige Zentren, Wohnplattform, regionale Gewerbeentwicklung. Aus Sicht der Stadt Germering sollten die Themen „Multimodale Mobilitätsstrategie“, „Regionaler Landschaftspark Würm“ und „Lebendige Zentren“ der nächsten Förderperiode zugrunde gelegt werden.

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