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Von Stadtbibliothek bis zum Abenteuer-Spielplatz: Alle werden am Vorlesetag viel Spaß haben – unter anderem mit dem OB (sitzend, 2.v.r.). 

Germering

Auf eine Lesestunde mit dem OB

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Am 15. November ist es wieder soweit: Dann geht der bundesweite Vorlesetag über die Bühne. Auch in der Stadt Germering beteiligen sich viele Institutionen eifrig – und setzen auf erfahrene Vorleser.

Germering Einer von ihnen ist Oberbürgermeister Andreas Haas. „Kinder hören immer noch gerne zu“, erklärt das Stadtoberhaupt bei einem Pressegespräch. Er wird an dem bundesweiten Vorlesetag gerne gebucht – wenn man das so nennen will. Diesmal wird Haas in der Stadtbibliothek zu hören sein. Dort trägt er zwischen 15 und 15.30 Uhr „Die Mumpitze“ vor. Darauf dürfte besonders eine bestimmte Zielgruppe gespannt sein: die ganz kleinen Leser, die Grundschüler.

Über einen Besuch des OB dürfen sich aber auch die Schüler der Wittelsbacher Mittelschule freuen. Haas’ bisherigen Erfahrungen sind positiv. „Es ist spannend zu beobachten, wie die Kinder und Jugendlichen dort zuhören und vor allem still sitzen“, so Haas. Auch an der Kerschensteinerschule ist der Rathauschef am Vorlesetag seit Jahren gerne gesehen.

Vorlesen wird am 15. November aber auch zum Abenteuer – im wahrsten Sinn des Wortes. Von 16 bis 16.30 Uhr wird Jugendreferent Oliver Simon am Abenteuerspielplatz vor Kindern ab fünf Jahren auftreten. Spielplatz-Leiter Martin Pollok wiederum wird von 14.30 bis 15 Uhr am Familienstützpunkt zu finden sein. Im Wechsel mit Hörbuchsprecher Gerhard Salz wird er kurze Texte zum Besten geben. Diese Veranstaltung ist für 10- bis 13-Jährige geeignet.

So wenig Hektik wie möglich

Neben Pollok oder Haas gibt es noch weitere Vorleser: darunter ehrenamtliche Senioren ebenso wie Asylkoordinatorin Frauke Stechow, Integrationsreferentin Fereschteh Erschadi-Zimmermann und Katrin Schmidt von der Buchhandlung LeseZeichen.

Einige der Veranstaltungen sind öffentlich. Sobald allerdings an Schulen oder Kindertagesstätten gelesen wird, bleiben die Vortragenden mit den Kindern unter sich. Gleiches gilt für die Asyl-Gemeinschaftsunterkünfte. Es soll dort so wenig Hektik wie möglich aufkommen. Die jüngeren Kinder sollen das Erlebnis des Vorlesens auch für sich selbst in aller Ruhe genießen können.

Die Aktion findet an zwölf Orten statt – über die Stadt und den Tag verteilt. „Es ist im positiven Sinn explodiert“, freut sich unter anderem Christine Förster-Grüber, die Leiterin der Stadtbibliothek. Was besonders wichtig ist, fasste Oberbürgermeister Haas zusammen: „Mit dem Vorlesen schenken wir den Kindern etwas Wertvolles, nämlich Zeit.“

Rund eine halbe Million Menschen werden nach einer Schätzung bundesweit am Vorlesetag teilnehmen, der seit 2004 stattfindet. Unterstützt wird er von der Stiftung Lesen, der „Zeit“ und der Deutsche-Bahn-Stiftung.

Informationen

auf www.vorlesetag.de

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