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Nicht zum ersten Mal ist das Besucherinteresse am Samstag eher gering. Das gibt allerdings Zeit, ein Gespräch auch einmal etwas ausführlicher und in Ruhe zu führen.

Energie- und Bautage

Diese Messe dreht sich auch um Klimaschutz

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Regional präsent sein, ist für die Firmen bei den Energie- und Bautagen wichtig. Genauso bedeutend sind aber auch die Zahl der Kontakte und die Zeit für Gespräche. Dass es dabei auch um die Umwelt geht, ist selbstverständlich.

Germering – Sparsam mit Energie umgehen, ist für Günter Reitmaier selbstverständlich. Ökologisch denkt er nicht deswegen, weil Umweltthemen gerade voll auf der Agenda stehen. „Ich bin keiner, der Energie verschwendet“, sieht der Germeringer das mit einer grundsätzlichen Einstellung. Er habe ein Haus und da sollte man seiner Meinung nach von Haus aus sparsam sein. Und so informiert er sich bei der Messe in der Stadthalle, wie er dämmen oder sein Dach optimieren kann.

Bei den Energie- und Bautagen geht es auch ums Wohlfühlen

Auch auf seine eigenen Energien achtet Reitmaier und so informiert er sich bei Stephan Steinherr über Schlafsysteme. Der ist zum ersten Mal auf dieser Germeringer Messe vertreten und erklärt erstaunten Besuchern nicht nur einmal, was Betten vor allem mit Bauen zu tun haben. „Ein Haus muss auch eingerichtet werden. Und zwar so, dass sich seine Bewohner wohl fühlen können“, so der Gröbenzeller.

In Ruhe konnte sich Günter Reitmaier (l.) auf der Messe und bei Stephan Steinherr informieren.

Der schätzt regionale Messen, wählt aber ganz bewusst aus. So stehen noch die Gesundheitstage in Germering und die FFB-Schau in Olching auf seinem Programm. „Vorstellen und präsentieren ist wichtig“, sieht er den Hauptgrund zu solchen Messen zu gehen. In den überschaubaren Besucherzahlen am Samstag sieht Steinherr sogar einen Vorteil: „Man kann sich einem Interessenten auch mal länger widmen.“

Nur zu lange sollte es nicht dauern, wie Besucherin Lea Waldherr feststellt. „Ich habe an einem Stand fast eine Viertelstunde gewartet, bis ich an der Reihe war. Dann bin ich gegangen“, berichtet die Münchnerin, die sich als Hausbesitzerin gerne auf solchen Messen informiert. Aktuell habe sie zwar keinen Bedarf. „Aber bei Klimaschutz und Energie sparen muss man immer auf dem Laufenden bleiben“, sagt sie.

Der Andrang auf der Messe hielt sich in Grenzen

Bei Vertriebsleiter Mario Lenzen und Vertriebsmitarbeiter Hermann Heinzle von den Egenhofenern „Kellerer Ziegelsysteme“ hätte die Münchnerin zumindest am Samstag kaum Wartezeit gehabt. „Es ist sehr überschaubar“, fasst Lenzen die Kontaktaufnahmen des Tages zusammen.

Mehr Betrieb am eigenen Stand hätten sich Mario Lenzen (r.) und Hermann Heinzle gewünscht.

Die Egenhofener Firma kennt die Messe in Germering schon länger, ist aber nicht regelmäßig vertreten. Man habe sich nach ein paar Jahren entschieden, wieder einmal mit einem Stand zur Messe zu gehen, so Heinzle. Er hoffte auf mehr Zuspruch am Sonntag, der auch Marktsonntag war. Natürlich werde man dann im Nachhinein prüfen, „ob wir nächstes Jahr wieder kommen werden“, so Lenzen. Er berichtete aber auch von zielgerichteten Nachfragen. Nicht nur einmal habe er erklären können, dass Ziegel als absolut zeitgemäßer Baustoff gelten.

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