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Da kann man nur staunen: Christian Weiler (im Handstand) und Gerald Haderlein zeigen, was man im neuen Fitness-Parcours so alles machen kann. Michael Seeholzer (v.l.), Monika Schindler (beide Bauhof), OB Andreas Haas, Sportreferent Robert Baumgartner, Umweltreferentin Angelika Kropp-Dürr, Partnerschaftsreferentin Feri Ershadi-Zimmermann und Bauhof-Referent Franz Senninger schauen zu.

Erste Anlage eingeweiht

So kann man sich am See noch besser fit halten

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Was lange währt wird endlich gut. 20 Jahre hat es gebraucht, bis am Germeringer See ein Fitness-Parcours entstehen konnte. Jetzt wurde die erste Anlage eingeweiht.

Germering – Die Idee eines Fitness-Parcours für Germering ist schon fast 20 Jahre alt. Verwirklicht wurde sie vor allem aus finanziellen Gründen nie. Vor zwei Jahren dann wurde ein neuer Anlauf gestartet. Jetzt ist die erste von mehreren geplanten Anlagen offiziell eröffnet worden. Am Germeringer See können Freizeitsportler ab sofort an zwei Elementen Kraft, Ausdauer und Koordination trainieren. Bei der Einweihung des Parcours demonstrierten die Turner und Kraftsportler Christian Weiler und Gerald Haderlein eindrucksvoll, was man an den Geräten so alles machen kann.

OB Andreas Haas spielte bei der Eröffnung der rund 30 000 Euro teuren Anlage auf die lange Entstehungsgeschichte an. „Was lange währt, wird endlich gut“, meinte er angesichts der Tatsache, dass es auch vom positiven Beschluss des Bauausschusses bis zur Fertigstellung noch zwei Jahre gedauert hat. Die Elemente selbst waren vom Bauhof schon im vergangenen Jahr am nördliche Rand der Liegewiese am See installiert worden. Ein Jahr lang standen die zwei Elemente ungenutzt hinter einem Bauzaun, weil erst noch ein notwendiger Fallschutz-Boden verlegt werden musste. Das geschah erst vor einigen Wochen. Der Boden kostete mit rund 16 000 Euro mehr als die 12 000 Euro teuren Trainingsgeräte.

Turner vom TSV Unterpfaffenhofen testete die Anlage gleich auf Herz und Nieren

Sportreferent Robert Baumgartner erzählte bei der Eröffnung, dass der Fitness-Parcours in enger Absprache mit den Sportvereinen errichtet worden sei. Er stelle also keine Konkurrenz dar. Im Gegenteil. Sportler vom SC Unterpfaffenhofen würden während ihres Trainings eine Laufeinheit zum See absolvieren und vor Ort am Parcours als Ausgleich gezielte Übungen machen.

Christian Weiler von der Turnabteilung des TSV Unterpfaffenhofen bewies dann mit einigen spektakulären Übungen, dass am größeren der beiden Elemente auch geübte Sportler auf ihr Kosten kommen können. Seiner Meinung nach eignen sich beide Geräte aber auch für das einfache Training von ungeübten Freizeitsportlern.

Der jetzt freigegebene Parcours soll in den kommenden Jahren noch durch Stationen mit Schwerpunkten Bewegung und Ausdauer ergänzt werden. Weitere Einheiten für den West- und den Erikapark sind zumindest angedacht.

Erst kürzlich wurde auch der neue Pumptrack für Skater und Radler eingeweiht. 

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