+
Und hier sind sie: Tina I. und Andy IV. – das offizielle Prinzenpaar der Stadt.

Fun Unlimited eröffnet Faschingssaison

Bei dieser Proklamation ist nicht nur das Prinzenpaar süß

  • schließen

Germering - Mit der Proklamation von Tina I. (Tina Kraut) und Andy VI. (Andy Belgardt) zum Prinzenpaar hat die Showtanzgesellschaft Fun Unlimited die närrische Saison eröffnet.

Die Proklamationsfeier ging im sehr gut besuchten Foyer des Rathauses über die Bühne. Moderiert von Steffi Pichelmaier, früher selbst mal Faschingsprinzesssin, durfte das Publikum zunächst einen kurzen Blick ins neue Showprogramm von Fun Unlimited werfen. Es steht unter dem Motto „Candy“, so bezeichnen die Amerikaner Süßigkeiten, und entführt die Zuschauer in die süße Rock’n’Roll-Welt der 1960er-Jahre.

Die Tänzerinnen wirbelten in kurzen Pants und mit riesigen rot-weiß gestreiften Candy-Sticks – diese süßen Zuckerstangen kennt man aus vielen Hollywood-Produktionen – über die Fläche im Rathaus-Foyer. Zwei männliche Tänzer, sie durften lange Hosen tragen, komplettierte das Ensemble, das mit seiner furiosen und wie immer bei Fun Unlimited sehr artistischen Show für Begeisterung sorgte.

Das Geheimnis des neuen Prinzenpaars wurde erst nach der Vorstellung der Nachwuchs-Tollitäten gelöst: Tina I. und Andy IV. wurden von ihren Vorgängern Viona I. und Martin I. mit den Insignien der närrische Macht ausgestattet. Als Geschenk an die neuen Würdenträger hatten sie Blumen und unter dem Beifall der ganzen Showtanzgruppe Bier mitgebracht. Ex-Prinz Martin: „Ich kann mich erinnern, dass es als Präsent für uns immer nur Sekt, Sekt, Sekt gab und hab mir gedacht: Wir machen es anders, warum nicht mal Bier.“

OB Andreas Haas war mit seinen Glückwünschen und Geschenken dann zwar wieder auf der konservativen Seite – er gratulierte ebenso mit Sekt wie Fun-Unlimited-Vizechef Gerhard Fuchs. Aber immerhin hatte die Stadt in Blumen für die Prinzessin Candy investiert. Guido Amendt, der die Grüße der befreundeten Faschingsgilde Olching überbrachte, lag dagegen getränke-mäßig wieder goldrichtig: „Wir haben ja jetzt Olchinger Bier – und da habe ich ein paar Flaschen mitgebracht.“

Das Prinzenpaar ist ein Mix aus Fun-Unlimited-Urgestein und Neuling: Tina Kraut hat als kleines Mädchen mit dem Showtanz begonnen, als der Fasching in Germering noch alleine vom TSV Unterpfaffenhofen gestaltet wurde. Moderatorin Steffi Pichelmaier gestand, dass Tina I. Der Grund war, warum sie selbst mit dem Showtanz begonnen hat: „Ich habe dich noch in der alten TSV-Halle an der Otto-Wagner-Straße bei den Minis tanzen sehen und mir gedacht: Das musst du auch machen.“

Andy IV. ist dagegen erst seit einem Jahr bei Fun Unlimited. Der Banker aus München-Westkreuz ist über eine Arbeitskollegin, zur Showtanzgruppe gekommen: „Sie hat immer so geschwärmt davon, dass ich irgendwann mit gegangen bin. Und jetzt bin ich Prinz. Wahnsinn.“ Angst davor, dass er mit den fast schon professionellen Tänzern der Truppe nicht mithalten kann, hat er nicht: „Ich trainiere regelmäßig. Das klappt schon ganz gut.“ Seine Prinzessin, im echten Leben Produktmanagerin bei Telefonica, sieht das ähnlich: „Er macht es sehr gut.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Zwei neue Bands, ein neuer Veranstaltungsort und mehr Open-Air-Konzerte: Die Besucher der 13. Gröbenzeller Musiknacht am Samstag, 1. Juli, dürfen sich auf die eine oder …
Mehr Open-Air-Konzerte bei Musiknacht
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Europa braucht wieder mehr Stabilität. Das sagt Carsten Witt (76), Gründer des Projekts „Go Europe!“, angesichts erstarkender Rechtspopulisten. Der 76-jährige …
Ein Dorf als Zentrum der Europa-Bewegung
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Die fünf von Fördervereinen geführten kleinen Museen im Landkreis wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines ersten Netzwerktreffens, zu dem …
Kleine Museen müssen zusammenhalten
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren
„Leben wir in einer postfaktischen Zeit?“ war die Frage, der sich die Podiumsmitglieder am Donnerstagabend im Cantina stellen mussten.
Fakten statt Fake News: Journalisten diskutieren

Kommentare