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Hier gibt’s alles rund um Rennbahnen

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Die Anziehungskraft der Rennbahnbörse ist ungebrochen groß. Der Amadeussaal war am Sonntag gut gefüllt.	fotos: Kürzl
Die Anziehungskraft der Rennbahnbörse ist ungebrochen groß. Der Amadeussaal war am Sonntag gut gefüllt. © Kürzl

Die Südbayerische Rennbahnbörse, die zum mittlerweile 42. Mal und wieder im Amadeussaal der Stadthalle Germering stattfand, ist weiterhin sehr beliebt.

Germering – „Es ist ein zeitloses Hobby“, begründet der Germeringer Organisator Bernd Linden die Anziehungskraft der Veranstaltung. Diese machte sich auch an der Zahl der Aussteller bemerkbar. 25 Verkäufer waren vor Ort – zahlenmäßig zwar weniger als im Herbst 2021, aber einige hatten dafür mehrere Tische benötigt.

So wie Michael Gruber aus Schrobenhausen, der seine Gestaltungsideen rund um eine Rennbahn präsentierte. „Das ist wie bei einer Modell-Eisenbahn. Einfach nur Schienen hinstellen schaut auch nicht spannend aus“, erklärt der 35-Jährige den Grund, warum er intensiver in die Szene eingestiegen ist. „Es ist mehr als ein Hobby, ich mache das als Nebengewerbe“, teilt er mit.

Hinzu kommt, dass sich Gruber hauptberuflich mit großen und schnellen Autos beschäftigt, in der Motorsportbranche. „Von den Rennbahnen und deren Umgebung kommen manche Ideen“, erzählt der Schrobenhausener. Das komme gut an. Vom 18-Jährigen bis zum Pensionisten reiche die Kundenliste, die weit über Schrobenhausen hinausgeht. „Ich habe Anfragen aus ganz Mitteleuropa.“

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Zur Rennbahnbörse in der Stadthalle ist Gruber zum ersten Mal gekommen. „Man muss probieren, was dabei rumkommt“, sagt er. Vor allem werde es wohl darauf hinauslaufen, mit möglichen neuen Kunden ins Gespräch zu kommen.

Die meisten der Aussteller sind allerdings schon alte Bekannte bei Organisator Bernd Linden. „Manche schon seit 20 Jahren.“ Einige haben es aber vorgezogen, zu Hause zu bleiben – der hohen Spritpreise wegen, insbesondere bei Ausstellern aus den benachbarten Bundesländern. „Wenn man 100 oder 150 Euro nur für eine Fahrt in den Tank schieben muss, überlegt man es sich halt“, so Linden.

Vergleichsweise routiniert arbeitet Linden inzwischen schon die Nachfragen wegen der Corona-Auflagen ab, auch wenn er die Beantwortung als aufwendig empfindet; „Weil’s überall verschiedene Regeln gibt, ist die Unsicherheit groß“, so Linden.

Dass die bestehenden Vorschriften genau kontrolliert und eingehalten wurden, bekam ein etwa 14-jähriger Schüler zu spüren. Ihm wurde durch die Security angesichts eines fehlenden Ausweisdokumentes der Einlass nicht gestattet.

Für Linden begannen derweil schon die nächsten Planungen. Denn am 23. Oktober ist die 43. Südbayerische Rennbahnbörse geplant – wieder in der Stadthalle.

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