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Die Brandschutzsanierung der Stadthalle ist so gut wie abgeschlossen.

Betriebsausschuss

Brandschutz: Stadthalle erfüllt Vorgaben

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Die seit Jahren andauernde Brandschutzsanierung der Stadthalle ist so gut wie beendet. Es fehlt nur noch die letzte Bescheinigung der Prüf-Experten, dann kann diese Akte geschlossen werden.

Germering – Es ist jetzt etwas mehr als sieben Jahre her, als die Stadthalle wegen Baumängeln vorübergehend geschlossen werden musste. 20 Jahre nach der Eröffnung war festgestellt worden, dass abgehängte Decken in fast allen Sälen fehlerhaft montiert worden waren. Bei der folgenden Begutachtung des Hauses durch Experten wurden dann immer wieder auch Mängel beim Brandschutz festgestellt.

Während das Decken-Problem nach einem Dreivierteljahr so gut wie behoben war, hat die Brandschutzsanierung etwas länger gedauert. Erst jetzt, ein Jahr vor dem 25-jährigen Bestehen der Stadthalle, konnte Heike Torwächter, im Bauamt für die Stadthalle zuständig, im Betriebsausschuss sagen: „Alles, was in Sachen Brandschutz notwendig war, ist gemacht worden. Das Gebäude ist sicher.“ Um die Brandschutzsanierung endgültig als abgeschlossen einzustufen, fehlt der Expertin zufolge nur noch eine zweite Bescheinigung des Prüfsachverständigen. Die werde aber in Kürze eintreffen, versprach Torwächter.

In den vergangenen vier Jahren sind Torwächter zufolge noch einmal rund 670 000 Euro in die Ertüchtigung der Stadthalle geflossen. Unter anderem wurden damit alle Brandschutztüren entweder erneuert oder ertüchtigt, Rauchmelder nachgerüstet und die notwendige neue Sicherheitsbeleuchtung komplett fertiggestellt.

Zusätzliche Brandschutzdecken an einem Fluchtweg aus dem Orlandosaal und zwischen der Tiefgarage und dem Küchen-Erker der Gaststätte waren ebenso notwendig wie das Erstellen neuer Feuerwehr-Einsatz- und Fluchtwegs-Pläne.

Wenn die zweite Brandschutz-Bescheinigung vorliegt, gilt das Haus so lange als sicher, wie der Bestand bleibt, erklärte Torwächter auf Nachfrage von Centa Keßler (SPD). Sollte es allerdings irgendwann Änderungen geben, müssten die dann geltenden neuen Richtlinien erfüllt werden.

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