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Bunte Ideen beim Stadtfest - Kinder malen zusammen Raupe auf Gehweg

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Raupe auf dem Gehweg: Vor der Buchhandlung Lesezeichen verschönerten Tatjana und Alessia das Pflaster.
Raupe auf dem Gehweg: Vor der Buchhandlung Lesezeichen verschönerten Tatjana und Alessia das Pflaster. © Weber

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnte in Germering endlich wieder das Stadtfest gefeiert werden. Und damit wirklich jeder die Zeit dort genießen konnte, hat sich so mancher Verein etwas Besonderes einfallen lassen.

Germering – Groß in Deckung gehen musste zwar keiner, als Oberbürgermeister Andreas Haas zum Anzapfen und damit zur offiziellen Eröffnung des Stadtfestes ansetzte. Gespritzt hat’s bei den dreieinhalb Schlägen aber schon. Doch der guten Laune und der Lust aufs Feiern, Treffen, Ratschen und Zusammensein tat das keinen Abbruch. Alle Vereine würden hier mithelfen, dem neuen Stadtslogan „Germering – Könnte schöner. Kaum besser“ Leben zu verleihen, so Haas.

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Am Stand des TSV Unterpfaffenhofen-Germering servierten Sabrina Gläss (l.) und Stefanie Kaiser mit einem charmanten Lächeln coole Drinks.
Am Stand des TSV Unterpfaffenhofen-Germering servierten Sabrina Gläss (l.) und Stefanie Kaiser mit einem charmanten Lächeln coole Drinks. © Weber

Und manche Vereine hatten auch ein Herz für Bürger, die sich das Mitfeiern, auch aufgrund der steigenden Preise, nicht so leisten konnten oder wollten. Den „Hugo gegen eine Spende“ gab es beim TSV Unterpfaffenhofen-Germering. „Wir haben uns gefreut, dass es endlich wieder losgeht. Daran sollten möglichst viele teilhaben“, erklärte Wilfried Kaiser, längjähriger erster und zweiter Vorsitzender des TSV und nun Kassier, die Idee, auf diese Weise Spenden für die Vereinsarbeit zu sammeln. Nicht nur einmal musste er erklären: „Gebt nur, was ihr könnt.“

Celine Dejans aus München war nicht nur von der Idee begeistert, sondern auch „vom starken Service“. Denn jeder bekam seinen coolen Drink ganz individuell kreiert – je nach Wunsch mit mehr Wasser oder mit mehr Alkohol, charmant serviert unter anderem von Sabrina Gläss und Stefanie Kaiser.

Dreieinhalb Schläge brauchte OB Andreas Haas, dann floss das Bier auf dem Stadtfest.
Dreieinhalb Schläge brauchte OB Andreas Haas, dann floss das Bier auf dem Stadtfest. © Kürzl

Für die richtig süßen Sachen waren dagegen Christian Seifert und Simon Huber von der Wasserwacht zuständig. Sie wickelten, ebenfalls gegen eine Spende, eine Zuckerwatte nach der anderen ums Holzstangerl. Begeistert angenommen vor allem von den Kindern. „Wenn Du Ihnen die Zuckerwatte in die Hand drückst und die Freude spürst, tut das gut“, so Seifert. „Wir sind ja immer als Helfer da und so in Verbindung zu den Mitmenschen“, sagte Huber. Beides bestreite man mit viel Begeisterung – das Helfen an sich und das Helfen beim Feiern.

Machten Kinder glücklich: Christian Seifert (r.) und Simon Huber von der Wasserwacht stellten jede Menge Zuckerwatte her.
Machten Kinder glücklich: Christian Seifert (r.) und Simon Huber von der Wasserwacht stellten jede Menge Zuckerwatte her. © Kürzl

Reichlich Gelegenheit zum Feiern boten auch all die anderen Stände vor der Stadthalle. Insgesamt waren 22 Vereine und Organisationen beteiligt. Besucher, die sich tanzend austoben oder sich nur in Stimmung für den Abend bringen wollten, konnten das mit den Showbands jeweils am Abend tun.

Am verkaufsoffenen Sonntag luden zusätzlich die Germeringer Geschäfte zum Bummeln ein. Unter anderem hatten neun der Germeringer Lieblingsläden geöffnet. Sie sind eine Kooperation aus Einzelhändlern, die im Wirtschaftsverband Mitglied sind. Sie hielten Überraschungen sowie besondere Aktionen für die Besucher bereit. Und leisteten somit ebenfalls einen gelungen Anteil zum Stadtfest.

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