Die Hütten des Christkindlmarkts verbreiten ab Samstag vor derzeit drei Gaststätten zumindest ein wenig vorweihnachtliche Stimmung. Das Foto zeigt in der Hütte vor dem „Germeringer“ die Wirtinnen Miriam Ott (Mein Barista) und Manuela Gröger („Germeringer“). Foto: Kürzl
+
Die Hütten des Christkindlmarkts verbreiten ab Samstag vor derzeit drei Gaststätten zumindest ein wenig vorweihnachtliche Stimmung. Das Foto zeigt in der Hütte vor dem „Germeringer“ die Wirtinnen Miriam Ott (Mein Barista) und Manuela Gröger („Germeringer“).

Germering

Budenzauber in der Stadt: Trotz Corona ein Hauch von Christkindlmarkt

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
    schließen

Der Christkindlmarkt ist zwar abgesagt, trotzdem soll ein wenig Adventsstimmung in die Stadt einziehen. Die Stadt und einige Gastronomen wollen dafür mit dem Germeringer Budenzauber sorgen.

Germering – Crêpes und Schupfnudeln mit Kraut, Glühwein und Kinderpunsch oder gebrannte Mandeln – man kennt´s vom Christkindlmarkt, und Erwachsene wie Kinder lassen sich gern damit verwöhnen. Genau deswegen haben Heike Rennert und Manuela Gröger das auf ihre Karte gesetzt.

Die beiden Betreiberinnen des „Germeringer – Das griabige Wirtshaus“ gehören zu den derzeit drei Wirtsleuten der Stadt, die auf ihrem Areal eine der Buden aufstellen, die man bisher auf dem Christkindlmarkt gefunden hat. Rennert und Gröger haben sich der Initiative „Wir sind Germering“ angeschlossen, die der Wirtschaftsverband in der Corona-Krise ins Leben gerufen hat.

Die Stadt unterstützt diese Förderung der örtlichen Wirtschaft. „Wir helfen, wo wir können“, sagt Petra Tech begeistert, Leiterin der Standortförderung. Deswegen stelle man den Gastronomen gerne die Hütten zur Verfügung. Der Bauhof liefert die Häuschen und stellt sich auch noch auf – kostenlos.

Gastronomen können sich melden

Bei der Standortförderung im Rathaus kann sich im übrigen jeder Gastronom melden, der Interesse hat, sich am Germeringer Budenzauber zu beteiligen. „Eine Woche Vorlauf sollte man uns von der Stadt aber schon geben“, bittet Tech. Man müsse sich mit dem Bauhof abstimmen. „Nur wenn’s plötzlich schneien sollte, kann es ein wenig länger dauern.“

Wichtigste Voraussetzung ist, dass eine ausreichend große Fläche für das Aufstellen der Buden vorhanden ist. Das könnte der Grund dafür sein, dass sich bisher nur drei Wirte gemeldet haben: „Der Germeringer“ (Untere Bahnhofstraße 38a), das „Barista“ (Untere Bahnhofstraße 29a) und „Beim Dobry“ (Eugen-Papst-Straße 4a).

Denn bei allem Budenzauber müssten natürlich die coronabedingt geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, betont Tech. Sie fügt aber hinzu: „Die Wirte in der Stadt haben das alles bisher sehr gut hinbekommen.“

Heike Rennert und Manuela Gröger warten jetzt gespannt auf diesen Samstag. Da werden sie ihre Hütte zum ersten Mal öffnen. „Wir freuen uns sakrisch“, erklären sie übereinstimmend. An die Besucher appellieren sie: „Holt schon mal die ganz warmen Klamotten aus dem Schrank.“ Bis Maria Lichtmess, so ist es von der Stadt geplant, soll der Budenzauber stehen bleiben.

Auch interessant

Kommentare