Es geht los: Der Neubau des Altenheims Don Bosco wurde mit einem symbolischen Spatenstich in die Wege geleitet. Mit dabei: Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster (3.v.r.) Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier (5.v.r.), Vize-Landrätin Martina Drechsler (6.v.r.) und Zweite Bürgermeisterin Manuela Kreuzmair (4.v.r.).
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Es geht los: Der Neubau des Altenheims Don Bosco wurde mit einem symbolischen Spatenstich in die Wege geleitet. Mit dabei: Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster (3.v.r.) Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier (5.v.r.), Vize-Landrätin Martina Drechsler (6.v.r.) und Zweite Bürgermeisterin Manuela Kreuzmair (4.v.r.).

Symbolischer Spatenstich

Das Bosco-Altenheim wird neu gebaut

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der Neubau des Caritas-Altenheims Don Bosco ist mit einem symbolischen Spatenstich offiziell in die Wege geleitet worden. Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier bedankte sich dabei für die jahrelange Unterstützung „dieses Projekts der Zukunft“ seitens der Stadt und des Landkreises. Wenn alles planmäßig laufe, rechne sie mit einer Fertigstellung des Bauprojekts im Frühjahr 2023.

Die moderne Quartierslösung für Seniorinnen und Senioren biete 64 Plätze mit vollstationärer Pflege, betreutes Wohnen mit 67 barrierefreien Wohnungen sowie solitäre Tagespflege mit 25 Plätzen, erläuterte Stark-Angermeier. Die hellen, offenen Räumlichkeiten seien „nach unserem Leitsatz der konsequenten Bewohnerorientierung“ ausgestaltet. Selbstbestimmtes Wohnen und Leben soll möglich sein.

Das Haus schaffe „Raum für ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter“ und trage zur Stadt Germering als attraktiver Lebensraum und Lebensmittelpunkt auch für ältere Menschen bei. Nicht zuletzt würden 60 Arbeitsplätze geschaffen.

Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster nannte den Spatenstich einen freudigen Anlass. Zu sehen, wie es losgeht nach langen Verhandlungen und Kämpfen mache ihn froh und glücklich. „Ehrliche 100 Punkte“ gab der katholische Pfarrer dem zukunftsweisenden Projekt, das durch den Einsatz von Gabriele Stark-Angermeier „nochmal richtig Schwung bekommen hat“. Er wünschte allen an der Bauphase Beteiligten Gottes Segen und versprach, Seelsorge und seelische Betreuung für die künftigen Bewohner des Hauses zu übernehmen.

„Wir brauchen den Standort dringend, er ist wichtig für die Infrastruktur der Stadt“, konstatierte Zweite Bürgermeisterin Manuela Kreuzmair. Sie lobte das „offene Konzept des Projekts mit Verbindung zum Erika-Park“. Sie wünschte dem Vorhaben ebenso wie Vize-Landrätin Martina Drechsler einen guten Bauverlauf. Drechsler: „Ich freue mich, dass das neue Haus für viele Seniorinnen und Senioren einen schönen und würdigen letzten Lebensabschnitt ermöglicht.“

Architekt Bernhard Püschel verwies darauf, dass das Haus modernste ökologische und energetische Standards erfüllt. Auf 10 000 Quadratmetern Grundfläche mit vier Stockwerken bilde sich nicht nur das „komplette Spektrum moderner Altenhilfe“ ab.

Die Energieversorgung des Altenheims Don Bosco sei außerdem zu 100 Prozent regenerativ. Darüber hinaus sei ein Gründach geplant, das zumindest für Insekten und Vögel eine gewisse Artenvielfalt gewährleisten könne, die auf mancher Wiese ihresgleichen suche.

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