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Karin Sepp an ihrem Milch-Zapfautomaten. 

Germering

Ein neuer Stall für 48 Kühe 

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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 Der landwirtschaftliche Familienbetrieb von Kreisbäuerin Karin Sepp an der Hoflacher Straße darf erweitert werden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürstenfeldbruck stimmte dem Antrag eines neuen Milchviehstalles zu, in dem insgesamt 48 Kühe stehen werden.

Germering – Das Vorhaben erfüllt dem Amt zufolge die Vorgaben der Privilegierung landwirtschaftlicher Bauten im Außenbereich – wenn es dem Betrieb dient, muss die Stadt zustimmen. Den Mitgliedern des Planungs- und Bauausschusses wurde das Vorhaben nur zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Der landwirtschaftliche Betrieb der Familie hält zurzeit 20 Milchkühe mit dazu gehörender Nachzucht. Im eigenen Hofladen „Beim Joche“ kann man die Milch an einem Zapfautomaten rund um die Uhr abholen. Dem Landwirtschaftsamt zufolge werden zurzeit 45 Prozent der Milch direkt vermarktet. Mit dem Neubau und der damit verbundenen Erweiterung der Tierhaltung wird dieser Anteil auf 70 Prozent ausgebaut.

Der neue Stall soll als sogenannter Kompoststall geführt werden. Er ist 45 Meter lang, 22,5 Meter breit und 9,2 Meter hoch. Aus Sicht des Landwirtschaftsamtes gilt dieser bei gutem Management als besonders tiergerecht. Die Kühe können sich frei bewegen und herum laufen. Sie stehen auf Hackschnitzeln aus dem eigenen Wald. Der Kot wird von den Tieren in den Untergrund getreten, wo er mit den Hackschnitzeln kompostiert. Gemolken werden die Milchkühe mit Hilfe eines sogenannten Melk-Roboters.

Das Landwirtschaftsamt beurteilt die gesamte Planung als sinnvoll. Sie bringt einerseits der Familie einige Erleichterungen. Andererseits werden die Haltungsbedingungen für die Kühe verbessert. Die Voraussetzungen für eine Privilegierung seien also erfüllt.

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