Rudolf Widmann zieht für die CSU in den Stadtrat ein.

Neue Stadträte

Er macht Politik für seine Heimat

  • vonHans Kürzl
    schließen

Das Bewährte schätzen und erhalten und trotzdem den Blick stets auch nach vorne richten – Rudolf Widmann zieht die Linie zwischen Tradition und Neuem sehr pragmatisch.

Germering –  Und so will er als neuer CSU-Stadtrat auch Politik für Germering machen. Die Stadt, die ihm seit Langem Heimat ist. „Wir leben seit sechs Generationen hier“, erzählt der 57-Jährige über seine Familie.

Der Stolz ist ihm dabei mit jedem Wort ebenso anzumerken wie die Zufriedenheit darüber, bereits auf einem anderen Gebiet ein kleines Stück Heimat geschaffen zu haben. Der Kramerwirt ist, wenn auch verpachtet, ebenfalls seit Langem in Familienbesitz.

Den Sinn fürs Solide, das finanziell Machbare, hat Widmann aber nicht nur von der Familienseite her mitbekommen. Als gelernter Bankkaufmann, der im IT-Bereich tätig ist und dort technischen Neuerungen aufgeschlossen ist, hat er den Blick dafür sogar noch mehr geschärft. Eine Eigenschaft, die sich auch der CSU-Ortsverband zunutze macht. Dort engagiert sich Widmann als Schatzmeister.

Den guten und pragmatischen Umgang mit Zahlen will er auch in die Stadtratsarbeit mit einbringen, ebenso sein Organisationstalent. Das habe ihn bereits zu einem Kandidaten für ein Referat gemacht. Mehr will Widmann aber vor der konstituierenden Sitzung noch nicht verraten. Das Vertrauen ehrt ihn allerdings.

„Dass ich in den Stadtrat gewählt worden bin, freut mich sehr“, sagt er mit Blick auf die Unterstützung der Wähler. Die Wertschätzung habe er auch im Ortsverband, bei den Kandidaten und in der Fraktion gespürt. Die ersten Gespräche hätten da schon stattgefunden und immer wieder habe es sich bestätigt, „dass ich da in ein ganz tolles Team gekommen bin“, so der 57-Jährige. Er ist außerdem Mitglied im Förderverein für Heimatpflege.

Ruhe und Gelassenheit pflegt Widmann, der seit 1990 mit Frau Karin verheiratet ist und zwei schon erwachsene Söhne hat, auch privat. „Beim Fliegenfischen kann ich herrlich entspannen“, erzählt er. Da müsse man sich konzentrieren, sodass für andere Gedanken kein Platz mehr sei.

Sehr gern erkundet Widmann seine Umgebung auch mit dem Fahrrad oder per Fotoapparat. Er hat das vor Corona gern unter anderem auch in Norditalien gemacht, „weil das nicht allzu weit von der Heimat weg ist“.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Coronavirus in FFB: 16 neue Infektionen - wieder Reise-Rückkehrer betroffen
Coronavirus in FFB: 16 neue Infektionen - wieder Reise-Rückkehrer betroffen
Corona-Lage in Bayern spitzt sich zu: Immer mehr Schüler in Quarantäne - ganze Klassen vom Unterricht ausgeschlossen
Corona-Lage in Bayern spitzt sich zu: Immer mehr Schüler in Quarantäne - ganze Klassen vom Unterricht ausgeschlossen

Kommentare