Rennen um AKK-Nachfolge: Nächster prominenter CDU-Politiker macht ernst

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Eva und Friedrich Krebs sind seit 60 Jahren glücklich verheiratet. Zur Diamantenen Hochzeit überbrachte Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand (r.) ein Präsent der Stadt.

Diamantene Hochzeit

Vom Tanz zum Bund fürs Leben

Eva und Friedrich Krebs sind seit 60 Jahren glücklich verheiratet. Jetzt feierten sie ihre Diamantene Hochzeit.

Germering –Ganz klassisch für die damalige Zeit haben sich Eva (80) und Friedrich Krebs (82) in Germering beim Tanzen kennengelernt. „Wo auch sonst“, sagt die Jubilarin. Nach dem ersten Kontakt folgten viele weitere gemeinsame Tänze und schließlich der Bund fürs Leben. Jetzt, 60 Jahre später, haben die beiden ihre Diamantene Hochzeit gefeiert.

Vor 60 Jahren läuteten die Hochzeitsglocken. 

In Germering hat das Paar aber nicht immer gelebt. Die gelernte Einzelhandelskauffrau wurde im früheren Jugoslawien geboren und kam mit 18 Monaten nach Deutschland. Auch ihr Mann ist erst mit neun Jahren aus Tschechien nach Deutschland gekommen. „Wir haben uns alles gemeinsam mit eigenen Händen aufgebaut, das schweißt zusammen“, so der Jubilar. Der Stahlbaumonteur war langjähriger Mitarbeiter der Germeringer Firma Mannhardt und baute unter anderem am Flughafen München oder der Stadthalle in Germering mit. Das Gelände in Unterpfaffenhofen war auch jahrelang das Zuhause des jungen Paars, bevor es 1962 in das Haus nach Germering zog. Dort wuchsen die beiden Söhne der Familie, Peter (59) und Armin (52) auf. Besonders stolz ist das Ehepaar Krebs auch auf die drei Enkelkinder Markus (25), Magdalena (21) und Katharina (19), die regelmäßig zu Besuch kommen.

Auch ihre Freizeit verbrachten die Eheleute Krebs weitgehend gemeinsam. Früher ging es vor allem zum Kegeln. „Da haben wir dann jedes Mal drei Tage lang Muskelkater gehabt“, sagt Eva Krebs lachend. Eine große Leidenschaft bis heute ist allerdings der Garten mit den vielen Blumen und dem Gemüsebeet. „Wir versorgen sogar alle Nachbarn um uns herum mit“, erzählt die 80-Jährige stolz.

1966 ging es zum ersten Mal in den Urlaub ins Burgenland. „Und da sind wir hängen geblieben“, erzählt Friedrich Krebs. Von da an ging es Jahr für Jahr mindestens einmal nach Österreich. „Das war nicht wie in den Urlaub fahren, sondern wie heimkommen“, schwärmt Eva Krebs. Besonders beliebt war das bayerische Essen, das Familie Krebs bei jedem Urlaub mitbrachte. Nach drei Jahren Pause ist auch in diesem Jahr wieder eine Reise ins Burgenland geplant, um die vielen Freunde und Bekannten zu besuchen.

Zum 60. Hochzeitstag ließ Friedrich Krebs es sich nicht nehmen, seiner Frau einen großen Strauß Blumen zu schenken. „Obwohl nicht immer alles Gold ist, muss man zusammenhalten“, verrät der 82-Jährige. Auch Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand gratulierte im Namen der Stadt und überreichte ein kleines Präsent.

Nathalie Hradecky

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