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Die Vorstandsfrauen des Frauen- und Mütterzentrums in der Goethestraße bekommen mehr Arbeit und mehr Geld (v.l.): Isolde Kirchner-Weiß, Erika Fial (2. Sprecherin), Eva Richter, Swantje Schmidt (Kassiererin), Margret Schaber (1. Sprecherin) und neu im Vorstand Elli Adler. 

Hauptausschuss der Stadt Germering

Familienbündnis zieht ins Mütterzentrum

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Das Frauen- und Mütterzentrum (Frau MütZe) wird aufgewertet. Ab dem nächsten Jahr wird dort das Bündnis für Familie angesiedelt sowie eine spezielle Kindergartengewöhnungsgruppe eingerichtet.

Germering – Vor sieben Jahren ist die Stadt dem bundesweiten „Bündnis für Familie“ beigetreten. Es sollte die Beteiligung der Familien an Entscheidungsprozessen vor Ort stärken und eine funktionierende Selbsthilfe aufbauen. Das Bündnis wurde seitdem ehrenamtlich aufgebaut und geleitet. Zuletzt koordinierte die frühere SPD-Stadträtin Ulrike Leis die Arbeit. Ende des Jahres wird sie damit aufhören.

Aus Sicht der Verwaltung ist künftig eine ehrenamtliche Koordination der Aufgaben nicht mehr zu leisten. Die schon vor Monaten eingebrachte Idee, dafür eine Zehn-Stunden-Stelle einzurichten, wurde allerdings nicht weiter verfolgt. Die Lösung sieht jetzt so aus: Das Bündnis für Familie wird im Frauen- und Mütterzentrum, Goethestraße 5, angesiedelt. Im Gegenzug wird der jährliche Zuschuss an das Frau MütZe von derzeit 10 000 auf dann 25 000 Euro aufgestockt. Der Hauptausschuss genehmigte dies jetzt ohne Diskussion.

Das Frauen- und Mütterzentrum hatte sich schon im Vorfeld mit dieser Neuerung einverstanden erklärt. Die in der Sitzung anwesenden Vorstandsfrauen Margret Schaber und Isolde Kirchner-Weiß billigten den Vorschlag ebenso wie eine weitere Neuerung: Die schon bestehende Kindergartengewöhnungsgruppe im Haus an der Goethestraße soll künftig vor allem auf Flüchtlingskinder, die nicht in Krippen untergebracht sind, ausgerichtet werden.

OB Andreas Haas befürwortete die neue Konstruktion. Damit könne man das Bündnis für Familie auf eine vernünftige Basis stellen. Auch Sonja Thiele stufte die Neuregelung als eine gute Ergänzung ein.

Der erhöhte Zuschuss ist der Verwaltung zufolge freiwillig und kann jährlich widerrufen werden. Das Frauen- und Mütterzentrum muss ab sofort jedes Jahr bis spätestens Ende Januar einen Verwendungsnachweis vorlegen.

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