Haben den ersten Tag nach der Wiederöffnung mit Freude verfolgt (v.l.): Kulturamtsleiterin Medea Schmitt, Bibliothekschefin Christine Förster-Grüber, Kulturreferent David Kulbe und OB Andreas Haas. Hinter dem roten Absperrband ist übrigens ein Teil der Quarantäne-Insel für Medien zu sehen: Zurückgegeben Bücher müssen hier zwei Tage lang liegen bleiben, bevor sie wieder in den Verleih kommen.
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Haben den ersten Tag nach der Wiederöffnung mit Freude verfolgt (v.l.): Kulturamtsleiterin Medea Schmitt, Bibliothekschefin Christine Förster-Grüber, Kulturreferent David Kulbe und OB Andreas Haas. Hinter dem roten Absperrband ist übrigens ein Teil der Quarantäne-Insel für Medien zu sehen: Zurückgegeben Bücher müssen hier zwei Tage lang liegen bleiben, bevor sie wieder in den Verleih kommen.

Nach dem Lockdown

In die Stadtbibliothek zieht wieder Leben ein

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Ein Hauch von Normalität war am Dienstag in der Stadtbibliothek zu spüren. Drei Monate nach dem Dezember-Lockdown durften die Bibliotheks-Nutzer erstmals wieder persönlich das Haus betreten, um sich Bücher abzuholen oder ausgeliehene zurückzugeben.

Germering - Ab 10 Uhr herrschte in der Stadtbibliothek reges Treiben – allerdings immer unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Maximal 125 Personen dürften sich demnach gleichzeitig im Gebäude aufhalten, erklärte Leiterin Christine Förster-Grüber. Man habe die Zahl freiwillig auf 85 reduziert, sagte die Bibliothekarin. Ein automatischer Zähler registriert jeden Besucher, so Förster-Grüber. Zusätzlich wurde am Eingang kontrolliert, ob sich alle an Masken- und Abstandspflicht halten.

Erreicht wurde die Maximal-Besucherzahl gestern nicht. Am besucherstarken Samstag könnte es aber sein, dass man hin und wieder einen Schnitt machen müsse, sagte Förster-Grüber.

Das Bibliotheks-Team war über die Wiederöffnung mindestens so glücklich wie die Besucher. Marion Kohl ist Stammkundin und nutzte den ersten Öffnungstag, um sich mit zwei Thrillern einzudecken. „Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet,“ meinte sie und fügte an: „Die Stadtbibliothek ist einfach eine tolle Einrichtung.“

OB Andreas Haas, der mit Stadthallen- und Kulturamtsleiterin Medea Schmitt sowie Kultureferent David Kulbe in die Bibliothek gekommen war, lobte das Hygienekonzept der Bibliothek: „Das ist alles sehr durchdacht.“ Unter anderem gibt es beispielsweise eine Quarantäne-Insel für zurückgegebene Bücher und andere Medien – die dürfen nämlich nach der Rückgabe zwei Tage lang nicht wieder verliehen werden.

Stadthallenleiterin Medea Schmitt blickte zwar mit einem kleinen bisschen Neid auf das geschäftige Treiben in der Bibliothek. Bis es in der Stadthalle wieder Veranstaltungen geben darf, wird es noch etwas dauern. Gefreut hat sie sich über die zaghafte Rückkehr zur Normalität aber auch – immerhin gehört die Stadtbibliothek verwaltungstechnisch ja auch zum Kulturamt.

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