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Absolventen Kerschensteiner Schule Germering (v.l.): Anna-Lena-Gröber, Luca Hartdegen und Susanne Kissel
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Sie waren die Besten (v.l.): Anna-Lena-Gröber, Luca Hartdegen und Susanne Kissel.

Absolventen 2020

Kerschensteiner Mittelschüler trotz Corona extrem gut

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der M-Zweig der Kerschensteiner Mittelschule hat die Herausforderungen der Corona-Krise besser bewältigt als befürchtet.

Germering – Wie Manuela Recke bei der zwei-geteilten Abschlussfeier für die 10 Ma und Mb in der Aula berichtete, haben die Jugendlichen so gut abgeschnitten wie noch nie.

Die besten Absolventen waren Luca Hartdegen (10 Ma) mit einem Schnitt von 1,22, Susanna Kissel (10 Mb, 1,33) und Anna-Lena Gröber (10 Ma, 1,56). Luca Hartdegen sei mit einem weiteren Schüler landkreisweit der beste M-Absolvent gewesen. Alle drei wechseln im September ans Max-Born-Gymnasium, wo sie in so genannten Einführungsklassen das Abitur machen wollen.

Die Feiern fanden unter Einhaltung aller Corona-Regeln in der festlich geschmückten Aula statt. Zu den Klängen von „Final Countdown“ marschierten alle Abschlussschüler auf einem roten Teppich unter dem Beifall von Eltern und Mitschülern in den Saal ein. Auf der Bühne übernahmen jeweils zwei Schülerinnen die Moderation. Mit Hilfe von eingeblendeten Fotos und Filmen wurde an das vergangene Schuljahr erinnert, ehe Schulleiterin Claudia Frisch das Wort ergriff. Sie gratulierte den Schülern zum Mittleren Schulabschluss mit einem erleichterten „Ihr habt’s geschafft“. Sie bedankte sich dabei ausdrücklich bei den Eltern und den Lehrern.

Die Wiedersehensfreude war groß

Jetzt sei der Zeitpunkt da, auf den alle seit dem Schuljahresbeginn hingefiebert hätten – „aber alles ist anders, als ihr es euch vorgestellt habt“. Die vergangenen Monate hätten alles verändert, nichts sei mehr wie gewohnt. Zunächst hätten sich alle gefreut, weil keine Schule mehr war. Dann sei aber recht schnell Ernüchterung eingekehrt. Letztlich habe nur eine Minderheit gesagt „Zu Hause lernen war besser“, erzählte Claudia Frisch. Als dann im Mai endlich die Schule wieder geöffnet worden sei, hätten sich auch die Lehrer gefreut, die Kinder wiederzusehen.

Die Pandemie hat den Schülern aus Sicht der Rektorin auch gezeigt, dass die Einhaltung von Regeln sinnvoll ist. Nur deswegen seien die Infektionszahlen zurückgegangen. Ein weiterer Lernerfolg ist wohl auch nur wegen Corona eingetreten: „Ihr habt gemerkt, dass es sinnvoll ist, zur Schule zu gehen.“

OB Andreas Haas war bei der Feier auch mit dabei – wegen Corona allerdings nur virtuell. Es wurde via Beamer ein Film eingespielt, den er kurzfristig eigens für die Kerschensteiner Schule drehen ließ. Dabei gab er den Jugendlichen unter anderem den Rat: „Lassen Sie sich nicht beirren. Schlagen Sie einen Weg ein und bleiben Sie dabei.“ Die Abschlussschüler sollten sich aber immer bewusst sein, dass dieser Weg nicht nur nach oben, sondern auch in Täler führt.

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