Ramadama am Parsberg (v.l.) Reinhard Raab, Martin Pollok (beide Abenteuerspielplatz), Sophie Schuhmacher, Felicia Riediger (beide Cordobar) sowie Cordobar-Leiter Erwin Zißelsberger (nicht im Bild) sammelten innerhalb kürzester Zeit 20 Kilogramm Müll ein.

Germering

Klimaschutz-Ramadama macht am Parsberg sauber

 Eine Woche lang hat das Klimaschutzbündnis „Germering for Future“ (GFF) zu einem besonderen Ramadama aufgerufen. Die Aktion #alleinsammeln sollte auch in Zeiten der Kontaktbeschränkungen einen Beitrag dazu leisten, Wälder und Felder von Müll zu befreien.

Germering – Dass dies notwendig ist, folgerten die Initiatoren aus der Tatsache, dass seit Beginn der Corona-Krise weitaus mehr Menschen Erholung in der nahen Umgebung suchen als vorher.

Das Ergebnis der Aktion bestätigt dies. Wie GFF-Vertreterin Stephanie Pockrandt-Gauderer berichtet, haben zwar weniger Engagierte mitgemacht als erhofft. Aber die Ausbeute sei dennoch erschreckend gewesen. Vor allem die Tatsache, dass nicht nur der übliche Müll der Ausflügler gefunden und gesammelt wurde, habe sie erstaunt. In Wald und Flur fanden die Ramadama-Aktiven auch Kühlschränke, Autoreifen und vor sich hin rostende Teile landwirtschaftlicher Geräte.

Mitarbeiter des Jugendzentrums Cordobar und des Abenteuerspielplatzes, die sich gemeinsam an der Aktion beteiligten, füllten innerhalb kurzer Zeit in den Wäldern am Parsberg mehrere große Müllsäcke mit insgesamt rund 20 Kilogramm Abfall. Was sie am meisten ärgerte war die Tatsache, dass an einer bestimmten Stelle Unmengen an Zigarettenkippen lagen. Mit dem Sammeln des Mülls war es für die Teilnehmer aber nicht getan. Weil der städtische Bauhof die Abfälle nicht annehmen konnte, mussten die Helfer den Abfall in ihren privaten Tonnen entsorgen.  kg

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