Die Bebauung des Kreuzlinger Felds wird wohl Gegenstand eines Bürgerentscheids.
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Die Bebauung des Kreuzlinger Felds wird wohl Gegenstand eines Bürgerentscheids.

Germering

Kreuzlinger Feld: 2800 Unterschriften für Bürgerentscheid

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die geplante Bebauung des Kreuzlinger Felds haben die erforderlichen Unterschriften mehr als erreicht. Mittlerweile sind es über 2800 geworden, schreibt die Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Germering. Notwendig gewesen, um einen Bürgerentscheid einzuleiten, wären nur rund 2100.

Germering – Dieser Erfolg war selbst trotz schwieriger Bedingungen in Corona-Zeiten möglich, teilt Achim Pusch von der BI mit. Die gesammelten Unterschriften sollen am Donnerstag, 10. Juni, um 11.45 Uhr vor dem Rathaus öffentlich an OB Andreas Haas übergeben werden.

Als Termin für den Entscheid wünscht sich die Bürgerinitiative möglichst den 26. September, also den Tag der Bundestagswahl. Dadurch könnten Kosten für die Organisation und Durchführung reduziert und eine möglichst breite demokratische Abstimmung erreicht werden.

Der Modus sollte gleich dem der Bundestagswahl sein. Wenn der Bürgerentscheid am gleichen Tag wie die Bundestagswahl stattfinden soll, ist allerdings Pusch zufolge die Zustimmung des Innenministeriums nötig. In der Stadtratssitzung am Dienstag, 6. Juli, wird entschieden, ob und in welcher Form ein Bürgerentscheid stattfindet.

Die Bürgerinitiative sieht sich auf einem guten Weg, die aus ihrer Sicht derzeit stark gewinnorientierte Planung für die Bebauung am Kreuzlinger Feld mit Hilfe zahlreicher Germeringer in eine zukunftsfähige Bebauung ändern zu können.

Ziel der BI ist es, die laufende Planung zu stoppen und ein neues Verfahren einzuleiten. Damit soll vor allem eine zu dichte Bebauung des Areals und eine zu starke Verkehrsbelastung verhindert werden.

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