Die Digiclub-Vorsitzenden Susanne Freiwald und Jürgen Biffar mit Ministerin Dorothee Bär (2.v.r.) und Digiclub-Teamleiterin Tamina Wienke beim Treffen im Maximilianeum.

Germering

Ministerin würdigt junge Digitaloffensive

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
    schließen

Der Digiclub, der die technische und digitale Bildung junger Menschen stärken, hat ein Jahr nach seiner Gründung höchste Weihen erhalten.

Germering – Dorothee Bär, Bundesministerin für Digitales, hat den Vorstand nach einem Treffen in München ermuntert, seine Aktivitäten unvermindert fortzusetzen. Im Dezember vor einem Jahr ist der Digiclub nach einer Initiative von Jürgen Biffar, Gründer des Software-Unternehmens Docuware und langjähriger Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes, aus der Taufe gehoben worden. Mitglieder sind vor allem Mädchen und junge Frauen sowie Schulen, Unternehmen, und private Förderer. Seit der Gründung hat der Club nicht nur zahlreiche Technikcamps für Mädchen und Buben durchgeführt. Er hat es unter anderem auch geschafft, die Junior Robotics nach Germering zu holen. Das ist eine Art Weltmeisterschaft für junge Menschen, die Roboter programmieren, die in Wettbewerben gegeneinander antreten. Sie findet im Mai in der Stadthalle statt.

Treffen in München

Der Mammendorfer CSU-Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch hat Digiclub-Chef Biffar und zwei seiner jungen Vorstandskolleginnen zu einem Treffen mit Digitalministerin Dorothee Bär (CSU) verholfen. Bei einem Gespräch im Maximilianeum hatten die drei Germeringer Gelegenheit, Dorothee Bär für die Aktivitäten des Clubs begeistern zu können, berichtet Vereinssprecherin Amelie Huber.

Insbesondere die Förderung von Mädchen in ihrer digitalen Kompetenz sei der Ministerin am Herzen gelegen, so Huber weiter. Man habe vereinbart, weiter in Kontakt zu bleiben.

Diese Vereinbarung hat die Bundesministerin jetzt eingehalten. Sie übermittelte dem Digiclub per Post Grüße aus Berlin. Dabei lobte sie noch einmal die Aktivitäten des Digiclubs und das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. Bär: „Sie geben wichtige Impulse für die Entwicklung von altersgerechten Angeboten zur Vermittlung digitaler Kompetenzen und tragen dazu bei, junge Menschen für technische Themen zu interessieren. Gerade junge Mädchen müssen wir dabei verstärkt in den Blick nehmen.“

Digitale Bildung bedeutet aus Sicht von Dorothee Bär nicht bloß, neue Technologien bedienen zu lernen. Es gehe darum, jungen Menschen umfassende Kompetenzen zu vermitteln und sie gut auf die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Die Bundesregierung leiste mit dem „Digitalpakt Schule“ und der Offensive „Digitales Klassenzimmer“ einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Schulen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare