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Die damals 29-Jährige behauptete, von einem arabisch aussehenden Mann begrapscht worden zu sein. 

Vorfall in Germering zusammengereimt

Von Araber betatscht und ausgeraubt worden? Polizei überführt 30-Jährige der Lüge

Eine 30-Jährige behauptete im September 2017, beraubt und von Männern arabischen Aussehens sexuell belästigt worden zu sein. Dann kam etwas ganz anderes heraus.

Germering/Ismaning - Die damals 29 Jahre alte Ismaningerin erstattete im September vergangenen Jahres Anzeige bei der Polizei. Sie sei in der S-Bahn von München kommend von einem Mann aus einer Gruppe vermutlich arabisch stämmiger Männer begrapscht worden, so ihre Aussage (Merkur.de berichtete). Als sie am S-Bahnhof Germering-Unterpfaffenhofen ausstieg, sei sie dann von hinten mehrfach massiv unsittlich betatscht worden. Nach Angaben des Opfers entrissen ihr die Männer zudem ihre Handtasche. Diese wurde zwar später aufgefunden, jedoch fehle ein zweistelliger Bargeldbetrag, eine Kreditkarte sowie eine Monatsfahrkarte des MVV.

So erklärt die Frau ihre Falschaussage

Im Zuge der ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck stellte sich heraus, dass die Geschädigte das angeblich gestohlene Bargeld lediglich an ihrem Arbeitsplatz vergessen hatte, wie die Kripo jetzt berichtet. Weitere Nachforschungen und Auswertung von Videoaufzeichnungen in der S-Bahn, erbrachten für die Ermittler den Verdacht, des Vortäuschens einer Straftat durch die 30-Jährige zu Tage. 

Bei einer Vernehmung zeigte sich die Beschuldigte geständig und bedauerte ihr Handeln. Wohl aufgrund ihrer Alkoholisierung habe sie sich den Sachverhalt „zusammengereimt“. Die nunmehr 30-Jährige wird wegen Vortäuschens einer Straftat angezeigt.

Dreiste Fake-Geschichten

In Germering gab es bereits einen ähnlichen Fall, in dem ein Verdacht auf Ausländer gelenkt werden sollte. Weil sie Geld brauchte, stahl eine Verkäuferin die Tageseinnahmen – und erfand einen Überfall. Den Verdacht lenkte sie auf einen Asylbewerber, Merkur.de berichtete.

Ein weiterer Fall kam 2017 in München heraus: Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der „Aktion Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ hatte behauptet, auf dem Heimweg vom Oktoberfest überfallen und sexuell missbraucht worden zu sein. Dies hat sie aber wohl erfunden. Ein Schlag ins Gesicht für die Gruppierung mit dem wichtigen Anliegen.

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