Der Kran ist aufgestellt, Bagger heben die Baugrube aus: Der Neubau des Altenheims Don Bosco hat begonnen.
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Der Kran ist aufgestellt, Bagger heben die Baugrube aus: Der Neubau des Altenheims Don Bosco hat begonnen.

Nach dem Abriss

Neubau des Altenheims hat begonnen

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der Neubau des vor dreieinhalb Jahren abgerissenen Caritas-Altenheims Don Bosco hat begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die ersten Bewohner in rund zwei Jahren einziehen.

Germering – Das frühere Altenheim der Caritas an der Parkstraße hat in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Vor sieben Jahren erntete die Caritas heftigen Gegenwind für ihre Entscheidung, das in die Jahre gekommene Haus abzureißen. Ein Jahr später war es genauso als bekannt wurde, dass ein Teil des Altenheims in eine Flüchtlingsunterkunft verwandelt wird.

Rund um den Abriss im Jahr 2017 gab es die nächsten Probleme. Altlasten verzögerten und verteuerten die Arbeiten erheblich. Die hohen Entsorgungskosten, die den Abriss letztlich rund 1,8 Millionen Euro teuer machten, führten damals dazu, dass auch die Neuplanung überdacht werden musste. Das ursprüngliche Konzept, im Neubau auch Personalwohnungen und eine Kinderkrippe unterzubringen, war nicht mehr machbar.

Im vergangenen Sommer präsentierte die Caritas dann die neuen Pläne. Demnach entstehen auf vier Geschossen insgesamt 64 vollstationäre Pflegeplätze, 25 Tagespflegeplätze und 67 betreute Wohnungen. Hinzukommen eine hauseigene Kapelle, eine Cafeteria, ein Friseur, mehrere variable Aufenthalts- und Begegnungsräume sowie Räume für Beratungen und das Personal. Personal- oder Hausmeisterwohnungen sind nicht vorgesehen.

Beim Neubau wird der Caritas zufolge viel Wert auf eine Anbindung an den Erika-Park Wert gelegt. Die ganze Anlage soll eher einen offenen Charakter haben, sprich: Die Heimbewohner sollen sich frei bewegen und den Erikapark für Ausflüge nutzen können.

Weil die Caritas bei der Belegung mit einem Anteil von 70 Prozent Demenzkranken rechnet, soll ein Transponder-System sicherstellen, dass diese sich bei Spaziergängen nicht verirren – die Bewohner sind über ein Armband jederzeit mit der Station verbunden.

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