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Neue Kirchenschule muss größer werden

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Von: Klaus Greif

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Der Neubau der Kirchenschule wird größer als geplant.
Der Neubau der Kirchenschule wird größer als geplant. © mm

Der Bürgerentscheid zum Kreuzlinger Feld hat Auswirkungen auf die Schulentwicklungsplanung der Stadt. Weil auf dem Feld in den nächsten drei bis vier Jahren keine Grundschule entsteht, wird der beschlossene Neubau der Kirchenschule ausgeweitet.

Germering – Die aktuelle Schulentwicklungsplanung entspringt der Demografiestudie vom März 2021. Sie sieht einen Bedarf von vier zusätzlichen Grundschulklassen je Jahrgang, also vier Klassenzüge, für das Stadtgebiet. Zwei wurden für den Sprengel der Kirchenschule, einer für den der Kleinfeldschule und einer für die Bewohner des Kreuzlinger Felds errechnet. Um dies aufzufangen, wurde für das dortige Neubaubaugebiet eine vierzügige Grundschule geplant.

Diese Pläne sind mit dem Ausgang des Bürgerentscheids zunächst hinfällig geworden, erklärte OB Andreas Haas im Stadtrat. Man habe deswegen überlegt, den geplanten Neubau der Kirchenschule auszuweiten. Hier sollte eigentlich nur eine vierzügige Grundschule entstehen. Jetzt soll es seine sechszügige Schule werden.

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Notwendig ist dies laut Kämmerer René Mroncz, weil der zusätzliche Bedarf an der Kirchen- und an der Kleinfeldschule innerhalb der nächsten drei bis vier Jahren entstehe. Bis dahin werde am Kreuzlinger Feld nichts gebaut sein.

Erste Gespräche mit der Regierung von Oberbayern, die den Schulbedarf billigen muss, waren allerdings nicht zufriedenstellend. Sozialamtsleiter Martin Rattenberger berichtete, dass die Regierung rein rechnerisch für das gesamte Stadtgebiet nur einen Bedarf von insgesamt zwei zusätzlichen Klassenzügen sehe. Allerdings gehe die Staatsbehörde von einer größeren Klassenbelegung aus als die Stadt. Laut Rattenberger habe die Regierung nicht berücksichtigt dass bei über 50 Prozent der Germeringer Grundschulklassen der Migrantenanteil so hoch ist, dass die Klassen maximal 25 Schüler aufnehmen dürfen. Man werde die detaillierte Berechnung der Stadt jetzt noch einmal vorlegen und zeigen, dass drei neue Züge notwendig sind.

Aus Sicht der Kämmerei hat die neue Planung keine Auswirkungen auf den Haushalt. Weil die Schule am Kreuzlinger Feld zunächst nicht gebaut wird, hat die Stadt einen finanziellen Spielraum.

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