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Gerade im Dunkeln werden die Fugen im Pflaster auf dem Parkplatz vor der Stadthalle zu gemeinen Stolperfallen. 

Germering

Neues Pflaster am Parkplatz vor der Stadthalle

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Theater, Kabarett oder eine Oper: Wer zum Kulturgenuss in die Stadthalle kommt, schmeißt sich in der Regel kräftig in Schale.

Germering –  Für Frauen gehören da meist Schuhe mit mehr oder weniger hohen Absätzen zum Repertoire. Doch die können der Besucherin schnell zum Verhängnis werden. Grund sind die groben Pflastersteine auf dem Parkplatz und die vielen tiefen Fugen dazwischen. Doch damit soll bald Schluss sein. Der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss hat jetzt beschlossen, die Parkplätze zu erneuern.

Den Stadträten ging es freilich nicht in erster Linie um Probleme mit hochhackigen Schuhen. Für sie standen Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollatoren im Vordergrund. Für sie gilt in Sachen holpriges Pflaster nämlich das Gleiche wie für elegante Frauen. Doch sie können dem schwierigen Geläuf oft nicht einfach ausweichen.

Den neuen Untergrund des Parkplatzes vor der Stadthalle soll künftig ein so genanntes Betonpflaster bilden. Die Fugen sollen dabei nur noch fünf bis acht Millimeter groß sein. Die Lebensdauer des neuen Geläufs beträgt nach Angaben der Stadtverwaltung 25 bis 30 Jahre.

Um beurteilen zu können, wie der Parkplatz am besten wieder in Schuss gebracht werden könnte, wurden drei Probefelder angelegt. Ein Sand-Splitt-Gemisch als Fugenfüller war durchgefallen. Die Kehrmaschine hatte die Füllung einfach wieder herausgekehrt. Auch ein Bitumenverguss brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Das Füllmaterial sei recht weich. Mit schmalen Absätzen sinke man darin leicht ein. Variante drei – ein Guss mit Kunstharz – halte zwar fünf bis sechs Jahre, sei mit 80 000 Euro aber sehr teuer.

Am Ende einigte sich der Ausschuss auf die Betonpflaster-Variante. Die schlägt zwar mit rund 250 000 Euro zu Buche, hält aber eben auch am längsten.

Bevor die Bagger anrollen, wollen die Stadträte den neuen Untergrund aber auch erst einmal in einem Probefeld testen. Einige weibliche Mitglieder des Gremiums kündigten bereits an, mit hohen Absätzen zum Test anzurücken – sicher ist sicher.

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