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Am Herzstück des Erweiterungsbaus wird noch fleißig gewerkelt: In der neuen Mensa können künftig bis zu 300 Schüler und Lehrer gleichzeitig essen.

Kurz vor Schulbeginn

Realschule: Neubau fertig, Altbau stromlos

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Der Erweiterungsbau der Realschule ist kurz vor Schulbeginn so gut wie fertiggestellt. Ob dort aber tatsächlich schon am Dienstag Schüler unterrichtet werden, steht noch auf der Kippe. Probleme gibt es aber mit dem sanierten Altbau: Die Werkräume haben noch keinen Strom.

Germering – Realschul-Leiter Christoph Breuer kann es kaum glauben: Die Sanierung des Altbaus, die vor zwölf Jahren begonnen hat, und der Neubau sind beendet. Die Schule habe dann endlich eine komfortable Raumsituation, mit der die wegen des Ganztagsunterrichts gestiegenen Ansprüche befriedigt werden können.

Der Neubau sei sehr schön geworden, lobt Breuer die Planer. Allerdings werde wenige Tage vor Schulbeginn immer noch mit vollen Kräften gewerkelt. Die Tafeln seien schon montiert, aber die Möbel fehlen noch. Am Montag finde die Bauabnahme statt, so Breuer: „Dann entscheidet sich, ob wir am Dienstag einziehen können.“ Sollte es nicht klappen, beginne man einfach ein paar Tage später.

Der zweistöckige Erweiterungsbau steht parallel zur Grundstücksgrenze mit dem Seniorenwohnheim Curanum. Er umfasst sechs normale Klassenzimmer, zwei Erweiterungsräume für die Ganztagsklassen, mehrere Fachräume sowie eine Mensa für 300 Schüler. Notwendig ist der Neubau auch, weil die bisher genutzten Pavillons des Carl-Spitzweg-Gymnasiums nicht mehr zur Verfügung stehen – dort zieht nächste Woche die neue Fachoberschule ein.

Werkräume ohne Elektroanschluss

Wenn der Neubau bezogen ist, muss die Realschule aber noch mit einem unerwarteten Raumproblem leben. Die Werkräume im Altbau sind zwar fertig saniert und stehen aus Sicht von Breuer perfekt da. Allerdings fehle etwas entscheidendes: Es gibt keinen Strom. Die mit der Installation beauftragte Elektrofirma hat während des Baus Insolvenz angemeldet. Und eine Ersatzfirma wurde wegen des anhaltenden Baubooms bis jetzt nicht gefunden.

Die Zahl der Schüler ist mit rund 900 relativ konstant geblieben, erzählt Breuer. Es gibt fünf 6. Klassen mit maximal 28 Kindern. Erfreulich ist dabei aus Sicht von Breuer, dass die Ganztagesklasse mit musischem Schwerpunkt mit 28 Anmeldungen erstmals voll belegt ist. „Das hat sich offensichtlich eingespielt“, sagt Breuer. Eingeführt worden ist dieses Angebot vor vier Jahren.

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