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Löschen muss auch sein – und wenn’s nur ein kontrollierbares Gasfeuer ist.

Aktionstag

Retten und löschen wie die Feuerwehr

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Die Freiwilligen Feuerwehren Unterpfaffenhofen und Germering haben im Rahmen des Ferienprogramms wieder einen gemeinsamen Aktionstag veranstaltet.

Germering – Seit fünf Jahren bieten die Ortsfeuerwehren den gemeinsamen Aktionstag im Ferienprogramm an. Veranstalter sind im Wechsel die Germeringer und die Unterpfaffenhofener Wehren. Am Montag war die Feuerwache am Starnberger Weg Schauplatz des Geschehens. Sehr zur Freude der beiden elfjährigen Freunde Anton und Finn. Sie wohnen in der Nähe und konnten zu Fuß zum Einsatzort gehen. Dort warteten auf sie und die 18 anderen Kinder neun Stationen, die von insgesamt 40 Einsatzkräften der Retter aufgebaut und betreut wurden.

Die beiden Schüler erwiesen sich als echte Feuerwehr-Kenner – seit drei Jahren nutzen sie die Angebote im Ferienprogramm. Auch bei den regelmäßig angebotenen Tagen der offenen Tür sind sie immer mit dabei. „Es macht einfach Spaß“, erzählt Anton. Er und sein Freund können sich deswegen auch gut vorstellen, mal selbst zur Feuerwehr zu gehen – allerdings nicht hauptberuflich, wie Anton sagte.

Feuerwehren haben keine Nachwuchs-Probleme

Wenn es mit den beiden klappt, ist das von Stefan Greil vor Jahren ersonnene Konzept der Feuerwehr zum Anfassen wieder einmal aufgegangen. Mit dem Aktionstag wollte er die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren auf eine neue Ebene stellen. Die Idee hat gefruchtet: „Wir sind fast schon gesegnet mit unserem Nachwuchs“, erzählte er. Sowohl Unterpfaffenhofen als auch Germering hätten in dieser Hinsicht zur Zeit keinerlei Probleme.

Beim Aktionstag war dies auch deutlich zu sehen: 18 der 40 Helfer, die im Einsatz waren, kamen aus der Jugendfeuerwehr. So war es möglich, dass an jeder der neun Station einem erfahrenen Kollegen immer ein oder zwei Nachwuchskräfte zur Seite standen.

Vielfältige Aufgaben für die Ferienkinder

Die Ferienkinder mussten dabei nach und nach die gestellten Aufgaben erfüllen und einen Handzettel abstempeln lassen. Das reichte vom Zielspritzen auf eine aufgebaute Haus-Schablone über den Einsatz mit einem hydraulischen Hebekissen bis hin zur schwindelerregenden Fahrt auf 30 Meter Höhe mit der Hebebühne. Für die Kinder am eindrucksvollsten war der Umgang mit der großen Saugspritze, mit der das neben dem Gelände liegende Maisfeld ausgiebig gewässert wurde.

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