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Die Showtanzgruppe Fun Unlimited mit ihrem neuen Programm.

Showtanzgruppe Fun Unlimited

Mit Fun Unlimited durchs Faschingsparadies

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Germering - Die Showtanzgruppe Fun Unlimited hat für den fast noch zwei Monate dauernden Fasching reichlich Schwung geholt. Knapp eine Woche vor der Inthronisation präsentierte sie ihr aktuelles Programm erstmals der Öffentlichkeit.

Wie aufregend es sein kann, eine Nacht bis zu den ersten Sonnenstrahlen zu durchzutanzen – das ist die einfache und doch so bunt dargestellte Geschichte, die Fun Unlimited (FU) für die bis zum 5. März dauernde Faschingssaison unter dem totel „Night and day“ auf die Showbühnen zaubert. Und es ist anstrengend, wie Prinz Nico II. in einer kurzen Verschnaufpause gestand. „Ja, es ist tatsächlich Sport. Es schaut nicht nur so aus.“ So wie der Prinz mit seiner Prinzessin Julia I. diese Sätze ins Publikum brachte, zeigte es aber auch: „Es macht uns mächtig Spaß.“

Dass da viel Training dahintersteckte, für die auch die Stadt Germering und die Gemeinde Alling Räume zur Verfügung stellten, war schon zu ahnen. Doch das Lächeln der Showtanzgruppe sowie die wohltuend bunte Mischung des Musikprogramms überspielten das geschickt.

Da wurden der nur von den Tänzerinnen vorgetragene Cancan und das rockige „In The Midnight Hour“ von Billy Idol, das den Männern vorbehalten blieb, schon mal eingebremst von Falcos „Out of the Dark“ oder Nana Mouskouris „Guten Morgen, Sonnenschein“.

Das machte im Publikum gute Laune und wirkte ebenso harmonisch in den Vortrag eingebunden wie die FU-typischen Akrobatikteile. Vor allem ließ das etwa eine halbe Stunde dauernde Programm die Kälte draußen vergessen.

Auch die Minis, Kinder und Teenies streuten den einen oder anderen Faschingsklassiker aus den 1970er-Jahren wie zum Beispiel „In the Navy“ von den Village People ein. „Alles aufregend und traumhaft schön“, so das Teenie-Prinzenpaar Vanesse II. und Sebastian I. über das Motto „Ocean Paradise“. Die Geschichte von einer Meerjungfrau, die sich sehr für das Leben außerhalb des Wassers interessiert, passte zu verschiedenen Altersgruppen der 6- bis 17-jährigen Tänzer. Schwungvoll präsentiert war deren Programm von Ingeborg Wech worden, die bei FU für die Jugendarbeit zuständig ist.

Applaus gab es allerdings nicht nur für die Darbietung der vier Showtanzgruppen, sondern auch für die Mitteilung, dass man 2020, dann im neunten Jahr, mit der öffentlichen Premiere des Showprogramms weiterhin an gewohnter Stelle bleiben kann. „Wir werden das so beibehalten“, kündigte Karl Josef Moser an.

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