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Wer sein Zuhause mit intelligenter Technik ausstattet, muss Einbrecher nicht fürchten, sagt Peter Münstermann von der Firma Blockalarm. Auf der Smart-Home-Messe führte er digitale Verriegelungen vor.

Smart-home-Messe

Sicherheit im vernetzten Zuhause

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Unterwegs via Handy die Heizung, die Jalousien und das Licht regeln – intelligente Technik soll unseren Alltag einfacher machen. Sogenannte Smart-Home-Lösungen können aber auch für mehr Sicherheit im Eigenheim sorgen. Davon inspirieren ließen sich die Besucher der dritten Smart-Home-Messe in der Stadthalle.

Germering Intelligente Technik fürs Zuhause ist nicht nur praktisch, sie sorgt auch für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Davon überzeugen konnten sich die Besucher der dritten Smart-Home-Messe in der Stadthalle. Er erlebe immer wieder, dass Eingangs- und Wohnungstüren in Mietshäusern ungenügend gesichert seien, berichtet Peter Münstermann von der Dachauer Firma Blockalarm. Sie bietet Sicherheitstechnik an. „Dabei darf es mir nicht egal sein, wer in meinen vier Wänden herumschnüffelt“, sagt Münstermann.

Die Lösung ist weiß, klein und unscheinbar. Ein Kästchen, das unabhängig von Strom und Internetzugang funktioniert, verriegelt die Türe – und sorgt für ein besseres Sicherheitsgefühl, sagt Münstermann. „Das überzeugt selbst Technikkritiker.“

Wie technische Geräte aufgebaut sind und wie sie funktionieren, lernten (v.l.) Alice Laskoritch, Medha Koora sowie Leif, Nele und Tamina Wiehle beim Girls Technik Camp. Gemeinsam mit Fred Weigl testeten sie einen blauen Mini-Roboter.

Inzwischen seien weniger Menschen skeptisch, wenn es um Smart-Home-Technik gehe, berichtet Alfons Niedermair. „In Gesprächen spüre ich das immer wieder“, sagt Niedermair, Mitarbeiter einer Germeringer Firma für Garten- und Landtechnik. Das liege zum einen am technischen Fortschritt, zum anderen aber auch daran, dass die Geräte immer zuverlässiger würden.

„Sie sind Vorreiter für die Stadt und die Region“, sagte Vize-Bürgermeister Wolfgang Andre gegenüber den 13 Ausstellern auf der Messe. Digitale Technik richtig angewendet, mache Sinn. „Ob man smart und sicher sein will, muss aber letztendlich jeder für sich entscheiden“, so Andre.

Jürgen Biffar, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes, war zufrieden, dass die Anzahl der Aussteller im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben war. „Die Messe wird gut angenommen“, sagte er. Dennoch sei da noch Luft nach oben. Deswegen werde er überlegen, wie man mehr Besucher anlocken kann. „Wir werden darüber nachdenken, die Messe im nächsten Jahr mit dem Marktsonntag zusammenzulegen.

Dann kommen vielleicht auch mehr Mädchen zum Girls Technik Camp auf der Messe. Dabei gehe es darum, bei Mädchen die Begeisterung für Technik zu wecken, berichtet der angehende Sozialpädagoge Fred Weigl. „Wenn es mit dem Tablet oder Notebook Probleme gibt, wird immer noch zu schnell nach einem Mann gerufen“, sagt er. Es müsse aufgeräumt werden mit Vorurteilen bezüglich Frauen und Technik.

Medha Koora (14) hat sofort die Neugier gepackt. „Es ist cool zu sehen, wie und warum das alles so funktioniert“, sagt sie. Dank des Camps weiß sie nun, welche Technik in ihr Smartphone eingebaut ist. In den Osterferien gibt es das Girls Technik Camp übrigens an mehreren Tagen zu vielen verschiedenen Themen. Da kann kein Junge dazwischen funken.

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