An der Unteren Bahnhofstraße 22 entsteht ein Hospiz mit integriertem Frauenhaus.  Foto: Germeringer Sozialstiftung
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An der Unteren Bahnhofstraße 22 entsteht ein Hospiz mit integriertem Frauenhaus. Foto: Germeringer Sozialstiftung

Germering

So geht es beim Frauenhaus voran

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Der Bau des Hospizes und Frauenhauses schreitet voran. Wie die Sozialstiftung mitteilt, ist an der Unteren Bahnhofstraße 22 schon einiges zu sehen.

Germering – So sind die Kelleraußenwände des Hauptgebäudes fertiggestellt worden, genauso wie die Innenwände mit Ausnahme weniger Elemente im nördlichen Teil des Kellers. Von der Bodenplatte fehlt nur im nördlichen Teil der Tiefgarage noch eine Teilfläche. Nächste Woche kann bereits betoniert werden.

Auch die Kellerdecke nimmt in der südlichen Hälfte von Haupthaus, südlichem Seitenflügel und der Tiefgarage bereits Gestalt an: Die vorgefertigten Filigrandecken des Hauptgebäudes sind dort eingehängt. Die Deckenschalung von südlichem Seitenflügel und Tiefgarage ist mit einer Verstärkung zur Verbesserung der Tragfähigkeit versehen. Auch hier wird demnächst der Betonmischer die Arbeit übernehmen.

Der Bau hat coronabedingt ohne große Zeremonie begonnen. Der symbolische erste Spatenstich war eigentlich für Anfang Mai terminiert.

Das Grundstück ist im Besitz der Germeringer Sozialstiftung. Ein nicht genannter Spender hatte es der 2014 ins Leben gerufenen Max-und Gabriele-Strobl-Stiftung überlassen, die von der Sozialstiftung treuhänderisch verwaltet wird. Die Schenkung war zweckgebunden – es sollte ein Hospiz und Frauenhaus entstehen. Die Kosten für den Bau sind auf rund zehn Millionen Euro beziffert.  gar

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