Jahresversammlung

Sozialdienst auch wirtschaftlich erfolgreich

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Der Sozialdienst bewegt sich in ruhigem Fahrwasser. Den Verlust von 5778 Euro im vergangenen Jahr schätzt Vorstand Georg Sedlmeier „absolut akzeptabel“. Auch aus Sicht von Aufsichtsratschef Hans-Joachim Lutz ist der 50 Jahre alte Sozialdienst zukunftsfähig aufgestellt.

Germering – Georg Sedlmeier rief den Mitgliedern bei der Jahresversammlung im Mehrgenerationenhaus Zenja ein Jahr ins Gedächtnis, das seiner Meinung nach für den Sozialdienst nicht ungewöhnlich gewesen sei. Eine besondere Herausforderung habe es allerdings im Bereich der ambulanten Pflege gegeben. Neue gesetzliche Anforderungen hätten die Arbeit nicht erleichtert.

Aber Ressortleiterin Ingrid Neubauer, die ebenfalls im Sozialdienstvorstand sitzt, sei mit den Herausforderungen bestens zurecht gekommen. Auch den Personalnotstands im Pflegebericht habe sie für den Sozialdienst bewältigt. Die ambulante Pflege habe sogar ausgeweitet werden können. Das wirkte sich laut Sedlmeier auch auf das wirtschaftliche Ergebnis aus.

Es gibt beim Sozialdienst allerdings auch Bereiche, die regelmäßig ein Minus einfahren, wie Sedlmeier erklärte. Dazu gehört unter anderem das Ressort Lichtblick, bei dem Menschen mit Demenz zuhause betreut werden. Der größte Defizitbringer ist aber schon seit Jahren die Tagespflegestation. Im Vorjahr habe es hier trotz eines städtischen Zuschusses ein Minus von 38 000 Euro gegeben. Das liege unter anderem daran, dass man zuwenig Plätze anbieten könne.

Dass der Sozialdienst aber auch Bereiche abdeckt, bei dem man Verluste macht, ist Sedlmeier zufolge eine Verpflichtung: „Wir müssen das tun um zu zeigen, dass es einen Gemeinsinn gibt.“ Die Defizite werden ihm zufolge durch Querfinanzierungen über die wirtschaftlich erfolgreichen Ressorts ausgeglichen.

Trotz der relativ guten wirtschaftlichen Lage ist der Sozialdienst weiter auf Spenden, Erbschaften und vor allem auch auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Dass der Verein aber auch über 370 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt und damit einer der größten Arbeitgeber der Stadt ist, ließ Georg Sedlmeier ebenfalls nicht unerwähnt.

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